Georgius-Agricola-Gymnasium GlauchauGeorgius-Agricola-Gymnasium Glauchau

Schulprogramm

Schulprogramm

des

Georgius-Agricola-Gymnasiums Glauchau

5. Evaluierte Fassung

Schulprofil des Georgius-Agricola-Gymnasiums Glauchau

Das Georgius-Agricola-Gymnasium liegt in der Großen Kreisstadt Glauchau im Landkreis Zwickau. Hier lernen im Schuljahr 2018/2019 610 Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I und 150 in der Sekundarstufe II. An der Schule unterrichten 60 Lehrerinnen und Lehrer. Das Gymnasium bestand bis einschließlich des Schuljahres 2002/2003 aus zwei Gebäuden, die beide auf eine lange Geschichte zurückblicken können. Im Haus I, in der Lindenstraße, welches zu DDR-Zeiten die Erweiterte Oberschule beherbergte, wurde im Jahr 1999 das 140-jährige Bestehen einer höheren Bildungsanstalt in Glauchau gefeiert. Dort wurden die Schüler der Sekundarstufe II unterrichtet. Im Haus II, in der Pestalozzistraße, begingen wir im Jahr 2002 das 100-jährige Jubiläum. Durch den Ausbau des Gebäudes wurden die nötigen Räumlichkeiten gewonnen, damit die Sekundarstufe II ab dem Schuljahr 2003/2004 hier lernen konnte. Im Jahr 2005 begann die Planung für einen Anbau und die Komplettsanierung des Gebäudes. Diese Vorhaben wurden ab 2008 realisiert. Im Dezember 2007 wurden durch den Schulträger, den Freistaat Sachsen, den Bund und die Europäische Gemeinschaft  die dafür notwendigen Mittel in Höhe von ca. 11,6 Millionen € bereitgestellt.

Am 12. April 2010 wurde der Neubau in Betrieb genommen und am 10. November 2011 konnte in Anwesenheit des Sächsischen Kultusministers der komplett sanierte Altbau einschließlich der zur Aula umgebauten Turnhalle feierlich eingeweiht werden. Damit stehen Schülern und Lehrern bestmögliche Lernbedingungen zur Verfügung.

Seit mehreren Jahren erhält unsere Schule Gelder von der Sächsischen Arbeitsstelle für Schule und Jugendhilfe aus dem Förderprogramm zur Schuljugendarbeit im Rahmen der Ganztagsbetreuung. Dabei haben wir unsere unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebote ständig erweitert, sodass wir für die Schüler eine umfassende Betreuung von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr anbieten können. Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 sind wir Ganztagsschule der offenen Form und nutzen die durch die GTA-Förderung bereitgestellten Gelder zur Umsetzung von zahlreichen interessanten Angeboten. 

Im Schuljahr 2005/2006 wurde in Sachsen damit begonnen, das neue sächsische Profilkonzept zu erproben. Wir wurden als eine der Erprobungsschulen ausgewählt. Unser Gymnasium bietet das sprachliche, das naturwissenschaftliche und das gesellschaftswissenschaftliche Profil an, mit Beginn des Schuljahres 2019/2020  zusätzlich auch das sportliche Profil. Während alle Schüler als erste Fremdsprache Englisch lernen, kann als zweite Fremdsprache zwischen Russisch und Französisch gewählt werden, ab dem Schuljahr 2019/20 ist auch Spanisch im Angebot. Im sprachlichen Profil wird als dritte Fremdsprache Latein angeboten. Die Sprachausbildung wird durch den Einsatz von Fremdsprachenassistenten und ausländischen Lehrkräften unterstützt. Zur Festigung und Anwendung der Sprachkenntnisse pflegen wir zahlreiche Partnerschaften mit Schulen im Ausland. Schüler der 7. Klasse fahren jährlich zu einem Sprachschulaufenthalt nach England. Für Schüler, die Französisch lernen, bieten wir einen Austausch mit dem Lycee in Grenay, der Partnerstadt von Glauchau an. Die Lateinschüler reisen nach Rom und   Schüler, die die russische Sprache erlernen, besuchen St. Petersburg. Seit Beginn des Schuljahres 2017/18 wurde auch der Austausch mit der St. Thomas Aquinas  Highschool in Overland Park (Kansas) wieder ins Leben gerufen. 

Den Schülern wird ein breites Betätigungsfeld im sportlichen und künstlerischen Bereich geboten. Regelmäßige Konzerte sowie Theateraufführungen zeugen vom Können unserer Chöre, des Orchesters und der Theatergruppe. Zahlreiche öffentliche Auftritte führen wir für die Stadt Glauchau durch und sind dort gern gesehene Gäste. Von den Auftritten der Chöre wurden bereits mehrfach CDs durch unsere Arbeitsgemeinschaft Technik aufgenommen.

An vielen sportlichen Wettkämpfen beteiligen sich unsere Schüler mit beachtlichen Erfolgen. Diese reichen bis zur Teilnahme am Bundesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Der Schwimmunterricht in den Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 11/12 gehören ebenfalls zum festen Bestandteil der sportlichen Ausbildung an unserem Gymnasium. 

Unsere Schule besitzt eine eigene Bibliothek, die als Außenstelle der Stadt- und Kreisbibliothek Glauchau durch eine Bibliothekarin geführt wird. Neben umfangreicher Fachliteratur zur Vorbereitung des Unterrichts und der Abiturprüfungen können CDs und DVDs ausgeliehen werden. Außerdem besteht für die Schüler die Möglichkeit, an 8 Computern eigenverantwortlich zu arbeiten und im Internet zu recherchieren. 

Hohen Stellenwert genießt an unserem Gymnasium die Berufs- und Studienorientierung. Im Turnus von zwei Jahren führen wir unsere eigene Studienorientierungsmesse durch, an der Vertreter zahlreicher Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien sowie weitere Ausbildungseinrichtungen teilnehmen.

Über vielfältige Veranstaltungen, kreative Projekte und unsere Erfolge im schulischen und außerschulischen Bereich informieren wir sowohl Schüler als auch die Öffentlichkeit. Hierbei ist in erster Linie unsere Homepage zu nennen, die 2013 neu gestaltet wurde. Eine Wandzeitung im Schulhaus mit Schulnews und Presseberichten entwickelt sich zur Informationsquelle für Schüler und Lehrer. Regelmäßige Beiträge erscheinen für Glauchauer Bürger im Stadtkurier oder in regionalen Zeitungen. Das Schulradio „Metallixx“ erarbeitet ebenso Sendebeiträge zu aktuellen Themen aus dem Schulleben. In unserem Schuljahresbericht, der mit ca. 300 Exemplaren und seit 2015 im neuen Layout erscheint, werden die Höhepunkte des Schuljahres zusammengefasst.

2009 feierten wir gemeinsam mit dem Berufsschulzentrum „Dr. Friedrich Dittes“  150 Jahre gymnasiale Bildung in Glauchau. Anlässlich dieses Jubiläums komponierten und texteten Schüler unsere eigene Schulhymne. In einem „Goldenen Buch“ werden seitdem die Highlights des Schullebens festgehalten. Außerdem erfolgte die Gründung des „Clubs der Agricolaner“, einem Netzwerk aus ehemaligen Schülern, die Ansprechpartner für unsere jetzigen Schüler sind.

In unserem Schulmuseum können Sie sich über die Geschichte unserer Schule sowie über besondere Ereignisse in Glauchau und Umgebung informieren. Ein Besuch lohnt sich mit Sicherheit.

 LEITGEDANKEN

● Wir entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Schulträger, den Eltern, den Firmen und Vereinen der Umgebung unser Gymnasium zu einem geistig-kulturellen Zentrum der Region.

● Ein erfolgreiches Abitur, sportliche und künstlerische Aktivitäten sowie soziales Engagement besitzen an unserer Schule den höchsten Stellenwert.

● Wir befähigen unsere Schüler, selbstständig und fachübergreifend zu lernen, Bekanntes und Neues anzuwenden und sich in sprachlicher Form angemessen auszudrücken.

● Unsere Arbeit fordert und fördert Teamfähigkeit, Disziplin und Selbstvertrauen.

● Unsere Eltern wissen um die Befindlichkeiten und Probleme ihrer Kinder und sind aktive und interessierte Partner der Schule.

● In einer Atmosphäre der Ehrlichkeit, des gegenseitigen Vertrauens und der Toleranz lösen wir auftretende Probleme und Konflikte.

● Transparenz gegenüber Eltern und Schülern, wirksame Öffentlich- keitsarbeit, effektive Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit sind wichtige Kriterien unseres Handelns.

● Um auf die sich wandelnde Gesellschaft reagieren zu können, wollen wir flexibel, kreativ und aufgeschlossen gegenüber Neuem sein.

 

Kompetenz

Rückhalt

Engagement

Georgius - Agricola Gymnasium

Teamgeist

Identifikation

Vielseitigkeit

 

Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau

Pestalozzistraße 85

08371 Glauchau

Telefon: 03763 / 2091

Fax: 03763 / 501412

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: www.gymnasium-glauchau.de

Schulleiterin:                        Frau Christine Kästner

Stellv. Schuleiter:                 Frau Kerstin Pyritz

Oberstufenberater:              Herr Rüdiger Adler

Fachleiter sprachl. Bereich: Frau Annett Kirsten

Fachleiter gesellschaftswissen-schaftlicher Bereich: Frau Andrea Rögner

Fachleiter naturwissenschaftlicher Bereich: Herr Steffen Riedel

Beratungslehrerin:               Frau Antje Reißmann

                                            Frau Ulrike Junghanns

GTA-Verantwortliche:          Frau Maria Vogel

P r o g r a m m

1. Lehren und Lernen

Lehren und Lernen bleibt die Hauptaufgabe jeder Schule. Dabei geht es nicht nur um den Unterricht, sondern um eine gezielte Betreuung der Schüler vom Übergang an das Gymnasium bis zum Erreichen des Abiturs.

Um den künftigen Gymnasiasten den Übergang zu erleichtern, stehen wir in engem Kontakt mit den Grundschulen der Region. Bereits ab der 4. Klasse werden die Kinder auf den Übergang an das Gymnasium vorbereitet. Mit speziellen Elternabenden informieren wir über unsere Schule. Zum Tag der offenen Tür können die Jungen und Mädchen einen ersten Eindruck gewinnen. Am Ende der vierten Klasse findet die traditionelle Begrüßungsfeier für unsere neuen Mitschüler statt. An einem Schnuppernachmittag wird ihnen das Fremdsprachenangebot vorgestellt.

Für Schüler, die zu einem späteren Zeitpunkt an unsere Schule kommen, existieren bei Bedarf individuelle Betreuungsprogramme. 

Die Förderung leistungsschwacher und leistungsstarker Schüler ist an unserer Schule ebenfalls Tradition. Sowohl in Sekundarstufe I als auch in Sekundarstufe II führen wir entsprechende Fördermaßnahmen durch, wobei die Fächer Mathematik und Englisch Schwerpunkte für die Sekundarstufe I sind und in den Jahrgangsstufen 11 und 12 besonderes Augenmerk auf  Mathematik liegt. Wir verwenden  pädagogisch sinnvolle Lernprogramme und lassen unsere Schüler  an Wettbewerben teilnehmen. Die Homepageseite „agricolix“ stellt zusätzlich Angebote auf naturwissenschaftlichem Gebiet bereit. In Mathematik und Physik nutzen besonders begabte Schüler dabei den Korrespondenzzirkel, der überregional angeboten wird.

Im November 2006 gründeten wir an unserem Gymnasium die Schülerfirma „SHS statt SOS“. Leistungsstarke Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 erteilen Schülern der Klassenstufen 5 bis 10 in den benötigten Fächern Nachhilfe. Diese Form der Förderung hat sich sehr gut bewährt und wird ständig weiterentwickelt und ausgebaut. So gehört inzwischen auch die Vorbereitung der Schüler der Jgst. 10 auf die BLF zum Angebot.

In den Schuljahren der Sekundarstufe I erwerben die Schüler breit gefächerte Kenntnisse und Fähigkeiten. Interessen und Neigungen werden geweckt und gefördert. Besonders wichtig ist uns die Entwicklung der Methodenkompetenz. Daran wird bereits in der Jahrgangsstufe 5 im Projekt „Lernen lernen“  intensiv gearbeitet. Die Schüler werden mit den erforderlichen Arbeitstechniken, der Gestaltung eines Wochenplanes, der sinnvollen Vorbereitung auf Klassenarbeiten u.v.a. vertraut gemacht. Im Schuljahr 2016/2017 wurde dieses Programm evaluiert. 

Im Rahmen des Ganztagskonzeptes bieten wir für die Schüler der Klassen 5 eine Hausaufgabenbetreuung an. 

An unserem Gymnasium werden das sprachliche, das naturwissenschaftliche,  das gesellschaftswissenschaftliche und (ab Schuljahr 2019/20) das sportliche Profil angeboten. Im sprachlichen Profil erlernen die Schüler ab Klassenstufe 8 als dritte Fremdsprache Latein. Im naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissen-schaftlichen Profil werden vielfältige moderne Methoden und zahlreiche praxis-orientierte Projekte erfolgreich eingesetzt. 

Zur Festigung und Anwendung der Sprachkenntnisse (Anlagen 1 und 2) pflegen wir zahlreiche Partnerschaften mit Schulen im Ausland. Die Schüler der 7. Klassen fahren jährlich zu einem Sprachschulaufenthalt nach England. Für Schüler, die Französisch lernen,  bieten wir einen Schüleraustausch mit dem Lycee in Grenay, der Partnerstadt von Glauchau an. Seit dem Schuljahr 2014/15 können auch die Russischschüler  ihre Sprachkenntnisse in St. Petersburg erproben, die Latein-schüler reisen nach Rom. Außerdem haben Schüler der Jgst. 10 – 12 die Möglichkeit, am Austausch mit der St. Thomas Aquinas  Highschool in Overland Park (Kansas) teilzunehmen.

Um den Schülern eine bestmögliche Sprachausbildung zu bieten, versuchen wir jedes Jahr Fremdsprachenassistenten oder ausländische Lehrkräfte an unser Gymnasium zu holen. 

Außerdem haben die Schüler die Möglichkeit, folgende Sprachzertifikate durch den Besuch von zusätzlichen Kursen und das Ablegen von entsprechenden Prüfungen zu erwerben:

First Cambridge Certificate in Englisch, DELF für Französisch und Lomonossow in Russisch (Anlage 4). 

In zahlreichen sportlichen, naturwissenschaftlichen, künstlerischen, gesellschafts-wissenschaftlichen und sprachlichen Wettbewerben und Olympiaden  können unsere Schüler ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und unsere Schule nach außen repräsentieren.  

Um das Abitur erfolgreich zu bestehen, die Studierfähigkeit zu erwerben und auf ein lebenslanges Lernen vorbereitet zu sein, muss jeder Schüler zu selbstständigem Lernen befähigt werden. So bereitet das Projekt „Wissenschaftlich Arbeiten“ Schüler der Klassenstufe 9 auf das Erstellen von Komplexen Leistungen und anderen Facharbeiten vor. In Projekten, die fächerübergreifend angelegt sind, können die Schüler Kenntnisse und Fertigkeiten auf unkonventionelle und praxisorientierte Weise erwerben. Beispiele dafür sind das Geschichtsprojekt in der Burgruine Döben, die Theaterworkshops und die regelmäßigen Theaterbesuche im Fachbereich Deutsch sowie die Zusammenarbeit mit dem ADAC oder dem Klinikum „Rudolf-Virchow“ in Glauchau, das für die Schüler der Klasse 7 einen Workshop zur Reanimation anbietet.

Medienkompetenz gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten, die ein Mensch in der Gegenwart und auch zukünftig benötigt. Um sie zu schulen, gibt es ab der Klasse 5 einen durchgängigen Informatikunterricht. Die vorhandene Medientechnik steht den Schülern zur Nutzung zur Verfügung. Sie machen von diesem Angebot regen Gebrauch. 

Außerunterrichtliche Angebote sollen die im Unterricht vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen. Dazu stehen den Schülern 42 Arbeitsgemeinschaften in den unterschiedlichsten Bereichen zur Auswahl zur Verfügung (Anlage 5).

Der Besuch der gymnasialen Oberstufe verfolgt das erklärte Ziel, die Studierfähigkeit zu erreichen und möglichst ein Studium aufzunehmen. Nach dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe wird sowohl im Unterricht als auch mittels Projekten und Besonderen Lernleistungen (Anlage 6) an dieser Aufgabe gearbeitet. Wir bieten an unserem Gymnasium folgende fächerverbindende Wahlgrundkurse an: Geschichte/Englisch und Wirtschaftsenglisch. 

Am Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau wird der Weg zum Abitur in Einheit mit der Berufs- und Studienorientierung beschritten. Die Frage „Was kommt nach dem Abitur?“  steht in engem Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die Sekundarstufe II – der Information und Beratung zur Wahl der Grund- und Leistungskurse. Zu Beginn der Jahrgangsstufe 10 finden dazu Informationsveranstaltungen mit unserem Oberstufenberater und dem Berufs- und Studienberater der Arbeitsagentur statt. Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass Eltern und Schüler unsere Studienmesse, die im zweijährigen Turnus durchgeführt wird, mit sehr großem Interesse besuchen, um mit Vertretern der Arbeitsagentur und weiterführender Einrichtungen wie der TU Chemnitz und Dresden, der Universität  Leipzig, den Fachhochschulen Mittweida, Zwickau und Gera, der Bergakademie Freiberg und der Staatlichen Studienakademie Glauchau  Kontakt aufzunehmen und sich beraten zu lassen. Außerdem werden die Schüler beginnend ab Klasse 9 im Bewerbung-straining vorbereitet.

Wer seine Schüler ständig auf dem neuesten Stand halten will, muss sich selbst weiterbilden! Deshalb nimmt die Lehrerfortbildung an unserem Gymnasium einen wichtigen Platz ein. Persönliche Fortbildungspläne zeigen, wie das breite Angebot an Veranstaltungen der SBA, des SBI sowie weiterer Bildungsträger genutzt wird. Im Rahmen der schulinternen Fortbildung stehen in jedem Schuljahr zwei Pädagogische Tage für interessante Themen zur Verfügung. Auch an der Erarbeitung und Erprobung der neuen Lehrpläne waren Kollegen unseres Gymnasiums beteiligt. Außerdem arbeiten Kollegen unserer Schule als Fachberater, Lehrbeauftragte bzw. Hauptausbildungsleiter an Staatlichen Seminaren in Leipzig, Dresden und Chemnitz und als Aufgabenersteller für die Abiturprüfungen und die besonderen Leistungsfeststellungen.

Sowohl Lehren als auch Lernen sind dynamische Prozesse, die ständigen Veränderungen und Weiterentwicklungen unterliegen. Diesen Herausforderungen stellen wir uns.

2. Lebensraum Schule

Bei der Gestaltung des „Lebensraumes Schule“ sollen alle mit einbezogen werden – Lehrer, Schüler und Eltern. Es ist uns wichtig, dass alle Schüler lernen, selbst Verantwortung dafür zu übernehmen.

So wurden interessierte Schüler, die Schülersprecher und Eltern zur Ausarbeitung unseres Schulprogramms hinzugezogen. Das Projekt „Saubere Schule“ (Anlage 10), das durch die Schülersprecher geleitet wird, zeigt die Mitverantwortung für Ordnung, Sauberkeit und Disziplin an unserer Schule. 

Das Konfliktlotsenprogramm der Stadt Glauchau (KOLO) spielt bei uns ebenfalls eine wichtige Rolle. Inhalt dieses Projektes ist es, dass als Streitschlichter (Mediatoren) ausgebildete Schüler ihren (jüngeren) Mitschülern bei der friedlichen Lösung von Konflikten helfen. Unser Ziel ist es, dass Schüler die Lösung von kleinen Alltagsproblemen selbst in die Hand nehmen.

Natürlich stehen für Probleme, die nicht selbstständig gelöst werden können, die Lehrer zur Verfügung. Einen besonderen Status haben dabei die Beratungs-lehrerinnen, deren Tätigkeit sehr weit gefächert ist (Anlage 11). Neben der Schullaufbahn- und Bildungsberatung und einer Beratung bei Lernschwierigkeiten sowie Verhaltensauffälligkeiten bieten sie auch Hilfe im Bereich Gesundheit, Sucht, Drogen, Mobbing und Sekten an und arbeiten eng mit anderen Beratungsstellen zusammen. Ihr besonderes Anliegen besteht darin, Schüler unseres Gymnasiums  beim Lernprozess zu unterstützen und Lernstress sowie übersteigerte Ängste abzubauen. Dazu erarbeiten sie z. B. mit Rat suchenden Schülern entsprechende Lernstrategien oder stellen Konzentrationsübungen vor. Um die soziale Kompetenz der Schüler zu verbessern, bieten sie beispielsweise auch Methoden der Gesprächsführung an und trainieren sie. 

Der Gedanke, gesundheitlich benachteiligte Kinder in allgemeinbildenden Schulen zu unterrichten, ist für Betroffene beruhigend. 

Auch an unserer Einrichtung wird integrative Beschulung seit vielen Jahren praktiziert. Derzeit betrifft dies 11 Kinder bzw. Jugendliche, die gesundheitlich oder körperlich-motorisch benachteiligt sind. Nach eingehender Diagnostik durch den Hausarzt und einem folgenden Antragsverfahren wurde für diese Kinder im Rahmen der integrativen Beschulung ermöglicht, dass sie Defizite gezielt ausgleichen können, und das mit gutem Erfolg. Die Kinder und Jugendlichen nehmen diese Art des Unterrichts gern wahr, da förderspezifisch an auftretenden Problemen gearbeitet wird, die Schüler Hilfestellung erfahren und persönliche Gespräche das Selbstwertgefühl des Einzelnen stärken und Vertrauen schaffen. Auch Schüler mit Lese- Rechtschreibschwäche sind an unserem Gymnasium gut aufgehoben. Für die Klassen 5 und 6 bietet die Schule, wenn der Schüler diagnostiziert ist, Rechtschreibtraining an. Außerdem sind wir behilflich bei der Feststellung von LRS und leiten an entsprechender Stelle weiter. 

Ein wichtiger Bestandteil unseres Schullebens sind die Klassenfahrten, die in den Klassenstufen 6, 8, 10 und 11 einen besonderen Höhepunkt darstellen und Bildungscharakter tragen. Dabei wird seit dem Schuljahr 2005/2006 ein festes Konzept realisiert. Die Schüler der 6. Klassen fahren in das Schullandheim nach Hormersdorf und  führen dort den fächerverbindenden Unterricht durch. Für Schüler der 8. und 10. Klassen steht die gemeinsame Schulfahrt auf dem Programm. Den Höhepunkt bildet die Studienreise, die am Ende der Jahrgangsstufe 11 auf Kursbasis durchgeführt wird (Anlage 7). 

Dass sich ehemalige Schüler mit unserem Gymnasium sehr verbunden fühlen, zeigen z. B. ihre Mitarbeit in der AG „Geschichte“ und im Geschichtsverein, unser Chor der Ehemaligen und zahlreiche Besucher zum jährlichen Weihnachtsball. Unser Ziel ist es, Abiturienten vergangener Jahrgänge weiterhin ins Schulleben zu integrieren und ihre Erfahrungen im Rahmen der Bewerbung für ein Studium und alle mit dem Studium in Zusammenhang stehenden Erfahrungen an die jüngeren Schüler weiterzugeben. Dazu wurde im Jahr 2009 anlässlich unserer 150-Jahr-Feier der Club der Agricolaner, das Alumninetzwerk des Georgius-Agricola-Gymnasiums gegründet, dem bereits über 140 Agricolaner angehören.  

3. Eltern als Partner

Die Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Schüler ist eine der wichtigsten Säulen unseres Schulprogramms.

Deshalb wurde zu Beginn des Schuljahres 2001/2002 von sechs Kollegen unter Leitung unserer damaligen Beratungslehrerin Frau John ein Konflikttraining für Eltern ins Leben gerufen. Da dies bei den Eltern auf sehr positive Resonanz stieß, gab es Überlegungen, wie weiteren Eltern pädagogische und psychologische Kenntnisse zur Bewältigung der alltäglichen Probleme vermittelt werden können. Daraus entwickelten sich die Elternstammtische der einzelnen Klassen, bei denen die Eltern und Lehrer ihre Erfahrungen und Probleme austauschen und gemeinsame Handlungskonzepte erarbeiten.

In jeder Klassenstufe werden thematische Elternabende angeboten, um die Eltern bei der Lösung von Problemen der jeweiligen Altersstufe zu unterstützen.

Klasse 3

Information zur Aufnahme an das Gymnasium Fremdsprachenwahl

Januar

Klasse 6

Die Pubertät

März

Klasse 7

Profilwahl

Berufs- und Studienorientierung am GAG

Januar

März

Klasse 8

Sucht-, Drogen- und Gewaltprobleme

März

Klasse 9

Sächsisches Schulsystem

März

Klasse 10

Einwahl in die Sekundarstufe II

September

Klasse 9-12

Studienorientierungsmesse 

zweijährig

Um die Zusammenarbeit der Eltern einer Klasse weiter zu intensivieren, wurde in jeder Klasse eine Elternhotline eingerichtet, die zu einem schnellen Austausch zwischen den Eltern untereinander oder auch mit dem Klassenleiter genutzt wird. 

Neben den Schülern und Lehrern arbeiten auch zahlreiche Eltern an der Entwicklung unseres Schulprogramms mit. 

All diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Eltern unserer Schüler und den Lehrern entwickelt  hat. Diese Grundlage der gemeinsamen Arbeit  ist uns auch für die Zukunft sehr wichtig und wird weiter vertieft werden. 

4. Außenwirkung der Schule

Unser Gymnasium steht in engen und umfangreichen Wechselbeziehungen zu den Eltern, den Betrieben der Region, dem Schulträger, Vereinen und ähnlichen Institutionen. Ziel ist es, die zahlreichen Einzelbeziehungen zu koordinieren, allen zugänglich zu machen und dadurch die Aktivitäten unseres Gymnasiums der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Als „Tor zur Welt“ sehen wir unsere Homepage, die mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 in neuer Form erscheint. Alle schulischen Konzepte wurden evaluiert und unser Schulmaskottchen „Georgius“ in einem Wettbewerb von den Schülern kreiert. 

Durch unsere Homepage kamen Kontakte bis nach Lateinamerika zustande, wo sich Auswandererfamilien, deren Vorfahren das Land zur Zeit der Revolution von 1848/49 verlassen hatten, über die Heimatstadt ihrer Verwandten via Internet informieren. Einer unserer Schüler erforschte die Geschichte dieser Emigranten in unserer Stadt bis zum Zeitpunkt ihrer Auswanderung.

Aber nicht nur die neuen Medien sind  in den Mittelpunkt der Tätigkeit gerückt. Auch die Zusammenarbeit mit der „Freien Presse“ und dem Stadtkurier Glauchau wurden  intensiviert, was für unsere Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig ist. Seit dem Schuljahr 2011/2012 engagiert sich  eine Kollegin gemeinsam mit der „AG Öffentlichkeitsarbeit“ für die gesamte PR – Arbeit unserer Schule, die dadurch sehr effektiv und medien-wirksam geworden ist. Im Schulradio, das einmal wöchentlich auf Sendung geht, verkünden die Schüler die News der Schule. Am letzten Schultag erscheint als Ergebnis der Arbeit der Jahresbericht des Gymnasiums.

Jährlich präsentieren wir den Glauchauer Bürgern im Rahmen einer Fotoausstellung unsere besten Abiturienten.

Möglichkeiten für Ausstellungen von Schülerarbeiten wurden durch Absprachen mit Stadt, Landkreis, verschiedenen mittelständischen Unternehmen und durch unser Schulmuseum geschaffen. Dieses hauseigene Museum mit seinem Wandbild richteten  Schüler  unserer AG Geschichte ein und präsentieren es zu besonderen Anlässen. 

Für das Agricolajahr 2005 erstellte die AG Geschichte erstmals einen Kalender im         A3-Format, der historische Ansichten der Heimatstadt Agricolas von Fotos der Zeit um 1900 mit Bildern der Gegenwart vereinte. Seither ist dieser jährlich herausgegebene Kalender ein Muss für interessierte Glauchauer. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 525. Geburtstag von Agricola gestaltet die „AG Geschichte“ eine Ausstellung im Rathaus der Stadt. 

Außerdem erarbeitete die AG eine Mappe mit 10 historischen Stadtansichten Glauchaus und eine ähnliche Sammlung historischer Ansichten der Stadt, die laut Oberbürgermeister in streng limitierter kleiner Auflage erstellt, zur Ehrengabe der Stadt wurde.

Die AG Geschichte ist auch ein fester Ansprechpartner für die Stadt geworden, wie die Durchführung bzw. Planung der Feierlichkeiten zur Agricola-Ehrung 2004/2005 beweisen. Neben der Teilnahme an der Ausgestaltung der Glauchauer Festveranstaltung erarbeitete die AG Flyer mit Fakten zum Leben und Wirken des großen Universalgelehrten in deutscher Sprache und die Sprachbereiche sorgten für eine Übersetzung ins Englische, Französische und Russische. Im Rahmen des Europaprojektes „Agricola europe“ beteiligten wir uns gemeinsam mit dem BSZ Glauchau am Nachbau eines Pochwerks aus Agricolas Zeit und präsentierten  es mit einer Performance in Chemnitz, Paris und Spanien. Neueste Errungenschaft ist das kleinste Museum, bei dem zwei Schüler im Rahmen einer Bell das ehemalige Postenhäuschen der Kaserne zu einem Museum umgestaltet haben, in dem wechselnde Ausstellungen der AG Geschichte zu sehen sind.  Für ihre langjährige, erfolgreiche Arbeit wurde die AG im September 2018 mit dem Sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis ausgezeichnet.

Unsere Schüler können sich vielfältig in ca. 42 Arbeitsgemeinschaften betätigen           (Anlage 5). Durch die Teilnahme an sportlichen, künstlerischen und fachlichen Wettbewerben sind wir häufig in der Öffentlichkeit präsent. Als Beispiele seien hier der Vorlesewettbewerb, die Biologie- und Geografieolympiaden, Wettbewerb zur politischen Bildung, Mathematikolympiaden, Fußball-, Leichtathletik-, Badminton- und Tischtennisturniere genannt.  

Die Stadt Glauchau,  unseren Schulträger, unterstützen wir mit Kulturprogrammen zu Stadtfesten, dem Spieletag der Stadtwerke sowie zu verschiedenen Feierlichkeiten und beim Frühjahrsputz. Auch über die Stadtgrenzen hinaus tragen unsere Schüler zum Gelingen von Veranstaltungen bei, wie z. B. beim Sonnenblumenfest der Sächsischen Krebsgesellschaft in Zwickau.

Schüler haben schon mehrmals  ein Theaterstück geschrieben. Während das erste in der Sachsenlandhalle in Glauchau gezeigt wurde, fand die Aufführung des zweiten Stückes „Der kleine, aber feine Unterschied“, das auch ins Englische übersetzt wurde, im Rahmen der Schultheaterwoche im „Theater  in der Mühle“ in Zwickau statt. Die Theatergruppe unserer Schule brachte die weiteren  Stücke im Stadttheater Glauchau und in unserer Aula zur Aufführung.

In jedem Schuljahr gestalten wir einen kulturellen Höhepunkt. Im Jahr 2004 haben 120 Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 12 sowie Ehemalige das Musical „Gefährliche Weihnachten – Der Schneehase“ einstudiert. Die vier Aufführungen im Stadttheater wurden zu einem riesengroßen Erfolg.

Im Dezember 2013 gab es im Stadttheater Glauchau eine Neuauflage des Weihnachtsmusicals. Alle 5 Veranstaltungen waren ausverkauft. Seitdem führen wir jährlich Weihnachtskonzerte in der Georgenkirche und der Aula, verbunden mit einem Weihnachtsmarkt, durch.

Auch am Planspiel Börse der Sparkasse nahmen unsere Schüler jährlich mit großem Erfolg teil. Sie belegten stets vordere Plätze. Seit mehreren Jahren sind sie außerdem im Wettbewerb der Glauchauer Wirtschaftjunioren sehr erfolgreich.

In den  Jahren 2006 und 2011 veröffentlichten wir ein Lyrikbändchen mit Gedichten und Zeichnungen unserer Schüler und planen bereits die 3. Ausgabe.

5. Projekt Schule – Wirtschaft

Seit dem Schuljahr 2004/05 haben wir uns für das Projekt „Schule – Wirtschaft“ entschieden. Ziel ist es, die Studierwilligkeit unserer Schüler, insbesondere im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, zu erhöhen. Das Projekt wurde am 21.04.2005 zu einem Unternehmertag den Vertretern der Glauchauer Betriebe vorgestellt. In den Klassen 5 – 7 finden pro Schuljahr 2 bis 3 Betriebsbesichtigungen statt, um Einblick in die Wirtschaft zu gewinnen und die „Lust auf Technik“ zu wecken. Im Rahmen des Profilunterrichts besuchen die Schüler der Klasse 8, 9 und 10 entsprechend der vorgegebenen Lernbereiche ausgewählte Unternehmen der Region. In der Klasse 9 und 10 absolvieren unsere Schüler ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Für dieses Projekt erhielten wir im Jahr 2005 den „Sächsischen Schule – Wirtschaft - Oskar“, im Jahr 2006 den Titel „Schule mit Idee“ des SMK Sachsen und 2008 das Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung.

Auf dem Weg der Berufs- und Studienfindung werden unsere Schüler ab der Klassenstufe 8 von Herrn Endt von der Agentur für Arbeit begleitet. Neben zahlreichen Informationsveranstaltungen für Schüler und deren Eltern, berät er auch individuell. Im Rahmen unserer Projekttage „Fit fürs Leben“ führt er studienfeldbezogene Beratungstests für Schüler der Klassenstufe 11 durch.

Dokumentiert werden alle Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung im Berufswahlpass. Mit diesem arbeiten wir bereits seit 2007 und schaffen somit ein zusammenfassendes, individuelles Ergebnis des mehrjährigen Berufsorientierungs-prozesses.

Im Schuljahr 2009/10 wurde der Club der Agricolaner - ein Netzwerk aus Absolventen unseres Gymnasiums - mit dem Ziel gegründet, gewonnene Erfahrungen an kommende Abiturjahrgänge weiterzugeben z. B. im Rahmen des Hochschulbuddieprogramms und Beratungsgesprächen. 

Höhepunkt aller Maßnahmen auf dem Gebiet der Berufs- und Studienorientierung ist die aller zwei Jahre stattfindende Studienorientierungsmesse im Georgius–Agricola– Gymnasium. Vertreter zahlreicher Universitäten Sachsens, Fachhochschulen und Berufsakademien präsentieren sich und beraten vor Ort.

6. Förderverein – Verein der Freunde des Georgius-Agricola-Gymnasiums Glauchau e. V.

Unser Förderverein wurde am 30. November 1992 gegründet. Ihm gehören  115 Mitglieder an, die sowohl aus der Schule kommen – wie Lehrer und (ehemalige) Schüler oder deren Eltern – als auch aus ihrem Umfeld. Jeder, der unsere Schule fördern möchte, kann diesem gemeinnützigen Verein beitreten. Vorsitzender ist Herr Holger Klier. 

Ziele des Vereins, die in einer Satzung festgeschrieben wurden, sind unter anderem die finanzielle Unterstützung der Bildungs- und Erziehungsarbeit unserer Schule oder die Organisation von Veranstaltungen für und über unser Gymnasium.

In den mehr als 25 Jahren seines Bestehens konnte der Förderverein so nicht nur neue Mitglieder und Spenden werben – er stand unserem Gymnasium auf sehr praktische und uneigennützige Art und Weise zur Seite und ist zu einer festen Größe bei der Unterstützung von Veranstaltungen und Projekten im Leben unsrer Schule geworden.

Außerdem fungiert der Verein als Antragsteller für die Gewährung von Fördermitteln im Rahmen der Ganztagsbetreuung und bei Schüleraustauschmaßnahmen.

Unser Schulprogramm spiegelt das Leben an unserem Gymnasium wider – seine Aufgaben, Ziele, Wünsche und Visionen.

Als wir, die Lehrer 2001 an die Erstellung des Schulprogramms gingen, wussten wir noch nicht, wie intensiv, interessant und für uns gewinnbringend die Arbeit sein wird. Im Prozess der Auseinandersetzung mit unseren Stärken und Schwächen sowie in der aktiven Zusammenarbeit mit Schülern und Eltern konnte dieses Schulprogramm erstellt werden.

Dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben, widerspiegelt sich zu unserer großen Freude in den jährlichen Anmeldezahlen für die Jahrgangsstufe 5. Außerdem durften wir fünfmal den Titel „Schule mit Idee“, der jährlich bis zum Jahr 2010 vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus verliehen wurde, entgegennehmen. 

2003 – Projekt Elternarbeit

2005 -  AG Geschichte

2006 -  Projekt „Schule – Wirtschaft“

2007 -  Projekt „Agricola europe“

2007 -  Schülerfirma „SHS statt SOS“

Bereits im Jahr 2005 machte sich die 1. Evaluierung unseres im Jahr 2002 beschlossenen Schulprogramms erforderlich. Im Jahr 2007 wurde eine zweite Evaluierung vorgenommen, da sich bereits viele neue Dinge entwickelt hatten. Die 3. Evaluation erfolgte im Schuljahr 2012/2013 und die vierte 2017/2018. 

Wir werden an diesem Schulprogramm weiterarbeiten, es aktualisieren, vielleicht erweitern. Es ist nicht nur als Präsentationsmöglichkeit zu nutzen, sondern auch als Gradmesser für unsere Arbeit.

Pädagogisches Konzept

Ganztagsangebot am Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau im Schuljahr 2018/19

1. Sozialraumanalyse

Das Georgius-Agricola-Gymnasium liegt in der großen Kreisstadt Glauchau, die der Träger unserer Bildungseinrichtung ist. Durch unsere zentrale Lage in der Oberstadt sind wir nicht nur in einem weitgehend gepflegten räumlich-sozialen Umfeld positioniert, sondern wir sind darüber hinaus auch mit öffentlichen und nicht-öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Neben unserer Schule gibt es in Glauchau noch fünf Grundschulen, von denen sich eine in freier und vier in städtischer Trägerschaft befinden sowie zwei Oberschulen. 

Von unseren rund 800 Schülern kommt nur ca. ein Drittel aus Glauchau, etwa sechzig Prozent der Lernenden wohnen in den umliegenden Gemeinden, Dörfern und Städten. Viele von ihnen nutzen zur Bewältigung des Schulweges den Schulbus, weshalb wir versuchen, unsere Unterrichts- und GTA-Zeiten weitgehend auf den Busfahrplan abzustimmen, um den Kindern und Jugendlichen lange Wartezeiten zu ersparen. 

Unter den Lernenden sind 11 Integrationsschüler, darüber hinaus gibt es mehrere Kinder, die Teilleistungsschwächen aufweisen. Um ihrem besonderem Förderungsbedarf gerecht zu werden, versuchen wir, unser GTA-Angebot dementsprechend zu gestalten. So werden beispielsweise auch im Schuljahr 2018/19 die Arbeitsgemeinschaften „LRS-Training“ oder „Konzentrationstraining“ angeboten werden. 

Unsere Schüler mit besonderen Begabungen können diese in einer der zahlreichen anderen AGs weiter ausbauen. Leistungsstarken Jugendlichen wird sich in diesem Zusammenhang zum Beispiel auch im kommenden Schuljahr die Möglichkeit bieten, ihr umfassendes Wissen sowie ihre Lern- und Arbeitsstrategien über unsere Schülerfirma „SHS – Schüler helfen Schülern“ an Leistungsschwächere weiterzugeben und ihnen zu größeren schulischen Erfolgen zu verhelfen. Dieses Angebot soll neben anderen Maßnahmen dazu beitragen, die Schülerleistungen zu optimieren und die Abgängerzahl so gering wie möglich zu halten.

Da wir an unserer Bildungseinrichtung nur sehr wenige und ausschließlich sehr gut integrierte Migranten und derzeit keine Flüchtlinge haben, besteht keine Notwendigkeit, 2018/19 spezielle Förderprogramme für diese Personengruppen im GTA-Bereich anzubieten.

Unsere Schüler werden von 62 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Diese sind in ihrer inner- und außerschulischen Arbeit unter anderem darauf bedacht, die Elternarbeit zu unterstützen und auf Elternwünsche einzugehen. So nehmen viele der Pädagogen beispielsweise an Elternstammtischen teil oder organisieren gemeinsame Veranstaltungen mit den Erziehungsberechtigten wie Kuchenbasare, Wandertage oder Abschlussfeiern. 

Auch im GTA-Bereich versuchen wir, Anliegen der Eltern umzusetzen. So geht beispielsweise die Hausaufgabenbetreuung, die auch im Schuljahr 2018/19 für die Schüler der Jahrgangsstufe 5 angeboten werden wird, in erster Linie auf Elternwünsche zurück.

Unser Schulgebäude besteht aus einem sanierten Alt- und einem 2010 eingeweihten Neubau. Mit unserer großen Aula, unseren Frei- und Stillarbeitsräumen für Schüler, unserem modernen Sportplatz, unserem Speiseraum und unserem weiträumigen Pausenhof mit Spiel- und Entspannungsbereichen sind wir eine fortschrittlich ausgestatte Bildungseinrichtung, die nicht nur den Ansprüchen an einen zeitgemäßen Unterricht und eine erholsame Pausengestaltung gerecht wird, sondern die darüber hinaus auch viel Raum für ganztägige Angebote lässt. 

Leider verfügt unser Gymnasium nicht über eine eigene Turnhalle. Für den Sportunterricht nutzen wir daher die Therapiehalle des nahe gelegenen Krankenhauses sowie die Turnhalle einer Grundschule. Da uns diese Veranstaltungsstätten nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, sind unsere Möglichkeiten, GTAs im sportlichen Bereich durchzuführen, leider eingeschränkt.

Ohne Kooperationspartner wäre eine erfolgreiche Umsetzung unserer schulischen Arbeit sowie unseres Ganztagskonzeptes kaum möglich. So freuen wir uns über die vielen zuverlässigen außerschulischen Institutionen und Einrichtungen, die unsere Arbeit unterstützen, wie zum Beispiel die Stadt- und Kreisbibliothek Glauchau, der Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK) Zwickau, das Berufsschulzentrum Glauchau, das Rudolf-Virchow-Klinikum Glauchau, die TU Chemnitz, die FH Zwickau oder die BA Glauchau.

Die Zusammenarbeit mit unseren außerschulischen Partnern soll auch in Zukunft gepflegt und ggf. ausgebaut werden.

2. Rhythmisierung

Der Unterricht an unserem Gymnasium wird weitestgehend in Blockform gehalten, wodurch eine sehr klare zeitliche Strukturierung des Tagesablaufs hergestellt wird. Zur Ausgestaltung der Blöcke werden verschiedenste Methoden angewandt, was zur Folge hat, dass neben Frontalunterricht auch (zunehmend) offene Unterrichtsformen zum Einsatz kommen. 

In Orientierung an den Belastungsgrenzen der Schüler werden zwischen den einzelnen Blöcken längere Entspannungspausen eingebettet. 

Die erste Pause in der Zeit von 9:00 Uhr – 9:20 Uhr dient zur Einnahme des Frühstücks. Mindestens einmal wöchentlich geht in dieser Pause auch unser Schulradio auf Sendung. 

Die beiden Mittagspausen (10:50 Uhr – 11:20 Uhr und 12:50 Uhr – 13:20 Uhr) sind sowohl zur Einnahme des Mittagessens als auch zur Bewegung an der frischen Luft geeignet. Unser Pausenhof mit fest installierten Spielgeräten sowie einer Kletterwand bietet vor allem den jüngeren Kindern viel Platz dafür. Aber auch Ruhezonen für die Schüler, die entspannen möchten, sind vorhanden.

Unsere Schulbibliothek ist nicht nur ein beliebter Lernort, sondern dient vielen unserer Gymnasiasten als Platz der Entspannung, an dem sie reden oder schmökern können. Eine Reihe von Spielen steht ebenfalls zur Freizeitgestaltung in der Bibliothek sowohl in den Mittagspausen als auch nach Unterrichtsschluss zur Verfügung. 

Unsere Hausaufgabenbetreuung bieten wir täglich (außer freitags) in der 7. und 8. Unterrichtsstunde für die Schüler der Jahrgangsstufe 5 an. Parallel dazu ist unser Freiarbeitsraum für alle Schüler, die dort zusätzliche Lernangebote nutzen oder spielen möchten, geöffnet. Die Schulbibliothek kann bis 15 Uhr von den Kindern und Jugendlichen besucht werden. Durch die Einbindung unserer Referendare und einzelner Mitglieder der Schülerfirma „SHS – Schüler helfen Schülern“ in die Nachmittagsbetreuung können bei schönem Wetter auch die Möglichkeiten zum Aufenthalt im Freien genutzt werden.

Ablauf unseres rhythmisierten Schultages:

 

Klassen 5

Klassen 6 - 12

7:30 – 9:00 Uhr

1. Block

9:00 – 9:20 Uhr

Frühstückspause (Sendezeit des Schulradios)

9:20 – 10:50 Uhr

2. Block

10:50 – 11:20 Uhr

1. Mittags- und Hofpause mit Spielmöglichkeiten (Schulbibliothek geöffnet)

11:20 – 12:50 Uhr

3. Block oder 2 Einzelstunden

12:50 – 13:20 Uhr

2. Mittags- und Hofpause mit Spielmöglichkeiten (Schulbibliothek geöffnet)

13:20 – 14:05 Uhr

Unterricht/HA-Betreuung/AGs

Unterricht/

AGs

14:05 – 14:50 Uhr

AGs

14:55 – 15:40 Uhr

AGs

3. Zielsetzung für das Schuljahr 2018/19

„Ein erfolgreiches Abitur, sportliche und künstlerische Aktivitäten sowie soziales Engagement besitzen an unserer Schule den höchsten Stellenwert“, wie unser Schulprogramm verrät. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass wir unser Gymnasium nur als Sprungfeder sehen, die die Kinder und Jugendlichen zur Erreichung ihrer Leistungs- und Fähigkeitsspitzen führt. Für uns steht gleichermaßen das Kind als Individuum mit seinen Wünschen, Bedürfnissen, Sorgen und  Ängsten im Mittelpunkt. In diesem Sinne ist es uns eine Herzensangelegenheit, einen Beitrag zur Bewahrung der körperlichen und seelischen Unversehrtheit unserer Schüler zu leisten und sie in einer sicheren, geborgenen Umgebung aufwachsen zu sehen. Dementsprechend ergibt sich für das Schuljahr 2018/19 im Bereich des Ganztagsangebotes folgender Arbeitsschwerpunkt:

Langfristiges Ziel:

Wir werden ab dem Schuljahr 2018/19 über GTA gezielt an der Stärkung des Selbstvertrauens und Selbstschutzverhaltens unserer Schüler arbeiten.

Dabei wollen wir uns nicht nur auf den Bereich Schule beschränken, sondern den Kindern vor allem auch Hilfestellungen für die Vermeidung und Bewältigung von Gefahren im außerschulischen Lebensumfeld bieten. Damit vermitteln wir ihnen die im Sächsischen Schulgesetz geforderte „Alltags- und Lebenskompetenz“ und ebnen ihnen den Weg in ein „selbstbestimmtes Leben“.

Zielgruppe:

Zielgruppe des Maßnahmenpakets zur Stärkung des Selbstvertrauens und Selbstschutzverhaltens sind unsere Fünftklässler. Bei ihnen scheint ein solches „Training“ besonders ratsam, da sie – bedingt durch den Schulwechsel und die damit einhergehenden neuen Schulbedingungen – völlig neue Herausforderungen bewältigen müssen, die ihnen Selbstvertrauen abverlangen. 

Zudem ist es für sie aufgrund ihrer geringen Lebenserfahrung und ihrer noch unzureichend ausgebildeten körperlichen Kräfte besonders schwer, sich in Gefahrensituationen zu behaupten, wodurch eine Stärkung ihres Selbstschutzverhaltens dringend erforderlich erscheint.

Maßnahme zur Zielerreichung:

Die Fünftklässler werden zu Beginn des Schuljahres 2018/19 für eine neu zu gründende AG „Kultiviert, stark und sicher durch den Alltag“ angeworben. Diese AG findet wöchentlich statt und besteht aus drei Modulen, die voneinander unabhängig sind, sich jedoch gegenseitig ergänzen. Bei diesen drei Modulen handelt es sich um:

Modul 1: Knigge für Teens 

Modul 2: Selbstvertrauen gewinnen und stärken 

Modul 3: Gewaltprävention/Selbstverteidigungstechniken

Die Schüler durchlaufen in Kleingruppen von max. 14 Personen diese drei Module, erst wenn ein Modul vollständig abgeschlossen ist, beginnt das nächste.

Zur Notwendigkeit der jeweiligen Module:

Modul 1: Knigge für Teens

Gutes Benehmen gehört zweifellos zum Anforderungsprofil an einen Gymnasiasten und stellt zudem einen Grundbaustein für ein erfolgreiches Agieren im privaten, schulischen und später auch im beruflichen Lebensumfeld dar. Denn nur wenn ein Kind genau weiß, was sich „ziemt“, kann es selbstbewusst und sicher auftreten und kompetent mit seinen Mitmenschen umgehen. Zwar gelten die Erziehung der Kinder sowie die Vermittlung gesellschaftlicher Werte und Normen als primäre Aufgabe der Eltern, allerdings sehen wir uns als Schule in der Pflicht, die Erziehungsberechtigten bei dieser Obliegenheit zu unterstützen – und zwar über das im Unterricht leistbare Maß hinaus. Aus diesem Grund bieten wir interessierten Schülern die Möglichkeit, einen Knigge-Kurs zu belegen, in dem unter anderem Themen wie Tischsitten, Führen von Smalltalk, Umgang mit dem Handy oder Umgang mit Kritik theoretisch vermittelt und praktisch erprobt werden. Auf diese Weise wollen wir dem im Sächsischen Schulgesetz gestellten Anspruch zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule in besonderem Maße gerecht werden.

Modul 2: Selbstvertrauen gewinnen und stärken:

Wie oben bereits angesprochen, wird besonders unseren Fünftklässlern ein hohes Maß an Selbstvertrauen abverlangt. Nach vier Jahren Grundschule und Hort, in denen die meisten Kinder sehr behütet und überwacht aufgewachsen sind, wechseln sie nun an eine große, neue Schule und sind plötzlich wieder „die Kleinen“. Sie müssen sich nicht nur in neuen Räumlichkeiten zurechtfinden, sondern sich auch an neue Lehrer und Mitschüler sowie an einen anderen Klassenverband gewöhnen und neue Freunde finden. Viele Kinder sind zur Bewältigung ihres Schulweges nun plötzlich auf den Bus angewiesen und auch die gewöhnte nachmittägliche Betreuung durch den Hort entfällt. Zu diesen äußeren Erschwernissen gesellen sich erhöhte Leistungsanforderungen, die mit dem Einschlagen der gymnasialen Laufbahn unweigerlich einhergehen. 

Wir wollen unseren Schülern helfen, diese Herausforderungen bestmöglich zu meistern. Daher werden wir ab dem Schuljahr 2018/19 gezielt an der Stärkung ihres Selbstvertrauens arbeiten, womit wir ihnen nicht nur die Integration in ihre neue Schule erleichtern, sondern langfristig auch dem Entstehen von Prüfungsängsten, psychosomatischen Störungen, Minderwertigkeitskomplexen u. Ä. entgegenwirken wollen.

Modul 3: Gewaltprävention/Selbstverteidigungstechniken:

„Nimm nichts von Fremden!“, „Geh nicht mit Leuten mit, die du nicht kennst!“, „Hau’ keine anderen Kinder!“ – in der Regel sind dies Verhaltensanweisungen, die unsere Schüler meist schon seit dem Kleinkindalter zu hören bekommen haben. Ob solche Aufforderungen im Ernstfall wirklich effektiv sind, bleibt jedoch fraglich. Den Kindern wird zwar immer wieder eingebläut, was sie nicht tun sollen; der Gegensatz dazu, nämlich das, was sie in einer Gefahrensituation unternehmen sollen, wird in der Regel aber leider nicht thematisiert. Was sollen sie tun, wenn ein Fremder sie an sein Auto winkt, wenn sie von einem Unbekannten angesprochen oder von einem Anderen geschlagen werden? Oftmals ist das Kind in solchen Situationen ohne jegliche Vorbereitung hilflos sich selbst überlassen. 

Um dem entgegenzuwirken ist es notwendig, den Schülern im Vorfeld genau zu erklären, wie Gefahrensituationen vermieden werden können bzw. wie sie sich in bedrohlichen Momenten verhalten sollten. Wie trete ich selbstbewusst auf, um nicht zum Opfer zu werden? Mit welchen Mitteln kann ich Auseinandersetzungen positiv gestalten? Wie laufe ich im Ernstfall effektiv weg, wie kann ich Aufmerksamkeit erregen oder andere Menschen dazu bewegen, mir zu helfen? – Diese und andere Fragen sollen in dem Modul „Gewaltprävention/Selbstverteidigung“ thematisiert werden, wobei der Fokus auf dem Einüben von Handlungsmöglichkeiten in bedrohlichen Situationen liegt.

Teilziele:

Zur Gründung und Etablierung der AG „Kultiviert, stark und sicher durch den Alltag“ sind folgende Teilziele umzusetzen:

  1. Finden speziell ausgebildeter und engagierter Kooperationspartner, die die einzelnen Module kindgerecht und professionell leiten
  1. Klärung inhaltlicher und organisatorischer Fragen zu den einzelnen Modulen
  1. Vorstellung der neuen AG „Kultiviert, stark und sicher durch den Alltag“ in der Schulkonferenz
  1. Information der Eltern über die Inhalte und den Ablauf der einzelnen Module sowie Vorstellung der Modulleiter (Informationselternabend)
  1. Information der Lehrer über die Inhalte und den Ablauf der einzelnen Module sowie über die Modulleiter (DB)
  1. Evaluation der AG „Kultiviert, stark und sicher durch den Alltag“ (Hospitationen, Schüler- und Elternumfrage, Befragung der Modulleiter)
  1. Überarbeitung der AG „Kultiviert, stark und sicher durch den Alltag“ gemäß den Ergebnissen der Evaluation
  1. bei Bedarf Weiterführung der AG „Kultiviert, stark und sicher durch den Alltag“ im Schuljahr 2019/20

Besondere Lernleistungen am Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau

Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 haben die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Ausbildung, eine sogenannte BELL – Besondere Lernleistung – anzufertigen. Hierbei handelt es sich um eine erste wissenschaftlich Arbeit, die zu 20 % in die Prüfungsnote eingeht und die 2. mündliche Prüfung ersetzt. 

Die Schüler wählen sich selbst ein für sie interessantes Thema aus und suchen sich einen Lehrer, der sie bei der Erstellung betreut. Es kann auch ein zweiter außerschulischer Betreuer einbezogen werden. Die Bewertung erfolgt im Rahmen der Abiturprüfung.

Es erfolgen eine Erstkorrektur durch den betreuenden Lehrer, eine Zweitkorrektur und eventuell eine Drittkorrektur. Der außerschulische Betreuer erstellt ein Gutachten, das bei der Bewertung berücksichtigt wird.

Die Möglichkeit der Anfertigung einer Bell wird jedes Jahr  von einer kleinen Anzahl der Schüler genutzt. Dabei werden sehr unterschiedliche, aber sehr interessante Themen gewählt.

Schüler, die sich dieser Herausforderung stellen, sind bestens auf die zahlreichen Belegarbeiten, die im Studium auf sie zukommen vorbereitet. Informationen erhalten Sie über den Oberstufenberater der Schule.

T h e m e n der bisher erbrachten „ Besonderen Lernleistungen“

F a c h

J a h r

T h e m a

Gemeinschafts-

kunde

1999/2000

Die historische Entwicklung des Rechts und die gegenseitige Bedingtheit der gesellschaftlichen und rechtsgeschichtlichen Epochalen Differenziertheit

Biologie

1999/2000

Konzeption und Bau einer Zuchtanlage für Nacktmulle (Heterocephalus glaber) im Tierpark Chemnitz

Informatik

1999/2000

Erstellen und Vergleich von Datenbanken an selbst gewählten Beispielen

Informatik

1999/2000

Datenkompression

     

Deutsch

2000/2001

Effi Briest (1983 – 2016)

  • ein Theaterstück   -

Englisch

2000/2001

Can the Chinese Characters be abolished?

Biologie

2000/2001

Neugestaltung des Glauchauer Bahnhofshanges unter Berücksichtigung der Verkehrssicherungspflicht und der ökologischen Gegebenheiten

     

Physik

2001/2002

Werkstoffuntersuchungen für moderne Blechwerkstoffe des Automobilbaus (Westsächsische Hochschule Zwickau)

     

Biologie

2001/02/03

Gefährdetenhilfe Scheideweg e.V. – Der Ausweg!?

- Ein Projekt mit Vorschlägen für die zukünftige Prävention und Therapie in unserer Region (Glauchau- Sachsen)

     

Biologie

2002/2003

Knie- und Schultergelenke und Muskel-Sehnenapparat als häufigste Verletzungsursache im Eishockeysport im Zusammenhang mit dem anatomischen Aufbau dieser Strukturen

Biologie

2002/2003

Das Moor

  • Unterrichtmaterialien für den Leistungskurs 

      Bio 11 (Ökologie)

Deutsch

2002/2003

Der kleine, aber feine Unterschied

  • ein Theaterstück    -
     

Informatik

2003/2004

Erstellen der Internetpräsenz des Georgius-Agricola-Gymnasiums

     

Deutsch

2004/2005

Sprach-Design-Leseverhalten am Beispiel der Freien Presse

Religion

2004/2005

Religionspsychologische Entwicklung eines Kindes im Grundschulalter

     

Biologie

2005/2006

Skoliose

Biologie

2005/2006

Möglichkeiten des Muskelaufbaus bei Frauen

Biologie

2005/2006

Das Leben und Wirken des Meeraner Kinderarztes 

Dr. Bernd Päßler – Ein Porträt

     

Geschichte

2006/2007

Analyse der Schülerzeitung „Die Brücke“ des GAG in der Zeit des Nationalsozialismus

Deutsch

2006/2007

Didaktisch-methodische Umsetzung einer kreativen Unterrichtssequenz am Beispiel Bertolt Brechts: B a a l

Biologie

2006/2007

AD/HA-Symptome und Möglichkeiten

Religion

2006/2007

„Die Kirchen zu Glauchau“

Kunst

2006/2007

„Automobildesign“

Geschichte

2006/2007

Der 1. Weltkrieg in Glauchau und Umgebung

     

Allgemein

2007/2008

Zuarbeit zur Planung des Umbaus des Schulhauses

Geografie

2007/2008

Malawi-Projekt Afrika

Ethik

2007/2008

Internationale Ausbreitung der englischen Sprache

Deutsch

2007/2008

Unterstützung eines Schlaganfallpatienten beim Neuerlernen des Lesens und Schreibens

Geschichte

2007/2008

Verlassen, Vertrieben, ein Neuanfang – der harte Überlebenskampf ehemaliger Flüchtlinge

     

Deutsch

2008/2009

„Verfassen eines postmodernen Theaterstückes auf Basis des In-Yer-Face Theatre“

Physik

2008/2009

Auswertung chaotischer Schwingungen am Doppelpendel mit Hilfe des Computers

Ethik

2008/2009

Gesellschaftliche Probleme von Jugendlichen – Dargestellt an einer selbst verfassten Erzählung

     

Biologie

2009/2010

Vergleich zweier Spermfreezingmethoden durch Revitalisierung aufgetauter Spermien mittels In-Vitro-Fertilisation (IVF)

Biologie

2009/2010

Demenz und trotzdem glücklich? 

- Analyse des Alltages eines Demenzerkrankten - 

Informatik

2009/2010

Programmierung eines Content-Management-Systems

     

Geschichte

2010/2011

Die Geschichte der General-Hammer-Kaserne vom Bau 1913 bis zum Abriss und die Planung und Konzeption der Überreste zu einem Museum

     

Biologie

2011/2012

Darstellung möglicher Auswirkungen äußerer Faktoren auf die psychosoziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei Trennung und Scheidung in der Familie

Informatik

2011/2012

Programmieren einer Software zur Datenverwaltung für die Schülerfirma „SHS statt SOS“

Geschichte 

2011/2012

Ermordung und Deportation religiös und politisch Verfolgter im Nationalsozialismus in Meerane und Umgebung

     

Ethik

2012/2013

„Im freien Fall“ – Ein Drogenreport, dargestellt am Beispiel Westsachsen/Ostthüringen – Hochburg von Crystal Meth

     

Informatik

2013/2014

Energieeffizientes Computersystem

     

Ethik

2014/2015

Demenz-Randproblem einer globalisierten Welt

Ethik

2014/2015

Ethnische Aspekte der Organspende

Französisch

2014/2015

Französisch im Wandel der Zeit

     

Französisch

2015/2016

Les influences de la culture francaise sur I´économie et la politique

Biologie

2015/2016

Auswirkung eines gesundheitlichen Defizites auf die körperliche und geistige Entwicklung eines Kindes im Kindergarten

Musik

2015/2016

Analyse und Interpretation: „Sogno futuristico“ 

Komponist: Leonardo de Lorenzo

     

Ethik / Religion

2016/2017

Sikhismus

Geschichte

2016/2017

Die Entstehung und Entwicklung der  Dörfer Remse und Kertzsch

Informatik

2016/2017

3D-Druck als neues Medium der modernen Zeit

     

Geschichte

2017/2018

Die Judenverfolgung in Sachsen am Vorzeigebeispiel von Glauchau

Musik

2017/2018

Musikstile im Wandel der Zeit

Englisch

2017/2018

Handreichung zur erfolgreichen Durchführung eines Austauschjahres

Präventionsplan 2015/2016 des Georgius- Agricola- Gymnasiums Glauchau

Eine wesentliche Aufgabe der Schule im Rahmen ihres allgemeinen Erziehungs- und Bildungsauftrages ist die Prävention. Bei der Bewältigung von Krisen und Konflikten steht für uns die Förderung präventiver Einstellungen und Handlungskompetenzen im Mittelpunkt. Heranwachsende wollen und müssen ernst genommen werden, sollen im Bedarfsfall Hilfe bekommen bzw. zu weiterführenden kompetenten Beratungseinrichtungen (z.B. Schulpsychologe) verwiesen werden.

Unser Gymnasium möchte eine gezielte und umfangreiche Prävention zur Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler leisten. Deshalb verfolgen wir folgende Ziele:

1. um ein stabiles Lebenskonzept bei den Schülern zu erreichen, die Entwicklung von Selbstbewusstsein und Handlungsstrategien

2. an einem langen Schultag fördern wir die gesunde Ernährung, körperliche Betätigung und bieten Freiräume zur Entspannung

3. Entwicklung der Fähigkeit zur Wahrnehmung und Regulierung eigener Gefühle und Vermittlung dieser an andere Personen

4. während der gesamten Schulzeit Ausbau der Kommunikations- und Teamfähigkeit bei jedem Schüler

5. das Erlernen von Strategien zur Stress- und Problembewältigung

6. Vorbereitung unserer Schüler auf das Leben und die damit verbundenen gesellschaftlichen Verantwortung

Die präventive Arbeit wird jährlich aktualisiert.

Sie ist Gegenstand des fachübergreifenden ganzheitlichen Erziehungs- und Bildungszieles unseres Gymnasiums.

Schwerpunkte sind:

1. Gesundheitsförderung / gesunde Schulspeisung

2. Drogen- und Suchtprävention

3. Gewaltprävention

4. Mobbingstrategien

5. integrative Beschulung (10 Kinder)

 

Konzeption für die Durchführung des Sportfestes in Verbindung mit Exkursionen

  1. Tag: 01. 06.2016

Klasse

Inhalt

Bemerkungen

Verant-

wortlich

5

Schülerlabor TU Chemnitz

 

Gottkowski

6

Ritterspiele

Burg Rochlitz

Rögner

7

Highlandgames

Freizeitparadies

Pohle

8

Sportfest

 

Patzelt

9

Sportfest

 

Patzelt

10

Sportfest

 

Patzelt

11

Weimar

LK und GK D

Kirsten

12

Kampfrichter

Absprache durch Frau Gläser

Gläser

  1. Tag: 02.06.2016

Klasse

Inhalt

Bemerkungen

Verant-

wortlich

5

Sportfest

 

Patzelt

6

Sportfest

 

Patzelt

7

Sportfest

 

Patzelt

8

Industriemuseum

Chemnitz

Rögner

9

Terra mineralia

Freiberg

Riedel S.

10

Zeitgeschichtliches Forum

Leipzig

Rögner

11

1.-6-Std. Tutorenunterricht

 

Kirsten

Vogel

Braune

Dietz

Dr. Frenzel

Helbig

12

Kampfrichter

Absprache durch Frau Gläser

Gläser