Georgius-Agricola-Gymnasium GlauchauGeorgius-Agricola-Gymnasium Glauchau

Schulprogramm

Schulprogramm

des

Georgius-Agricola-Gymnasiums Glauchau

3. Evaluierte Fassung

Schulprofil des Georgius-Agricola-Gymnasiums Glauchau

Das Georgius-Agricola-Gymnasium liegt in der Großen Kreisstadt Glauchau im Landkreis Zwickau. Hier lernen im Schuljahr 2015/2016 614 Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I und 175 in der Sekundarstufe II. An der Schule unterrichten 64 Lehrerinnen und Lehrer. Das Gymnasium bestand bis einschließlich des Schuljahres 2002/2003 aus zwei Gebäuden, die beide auf eine lange Geschichte zurückblicken können. Im Haus I, in der Lindenstraße, welches zu DDR-Zeiten die Erweiterte Oberschule beherbergte, wurde im Jahr 1999 das 140-jährige Bestehen einer höheren Bildungsanstalt in Glauchau gefeiert. Dort wurden die Schüler der Sekundarstufe II unterrichtet. Im Haus II, in der Pestalozzistraße, begingen wir im Jahr 2002 das 100-jährige Jubiläum. Durch den Ausbau des Gebäudes wurden die nötigen Räumlichkeiten gewonnen, damit die Sekundarstufe II ab dem Schuljahr 2003/2004 hier lernen konnte. Im Jahr 2005 begann die Planung für einen Anbau und die Komplettsanierung des Gebäudes. Diese Vorhaben wurden ab 2008 realisiert. Im Dezember 2007 wurden durch den Schulträger, den Freistaat Sachsen, den Bund und die Europäische Gemeinschaft die dafür notwendigen Mittel in Höhe von ca. 11,6 Millionen € bereitgestellt.

Am 12. April 2010 wurde der Neubau in Betrieb genommen und am 10. November 2011 konnte in Anwesenheit des Sächsischen Kultusministers der komplett sanierte Altbau einschließlich der zur Aula umgebauten Turnhalle feierlich eingeweiht werden. Damit stehen Schülern und Lehrern bestmögliche Lernbedingungen zur Verfügung.

Seit mehreren Jahren erhält unsere Schule Gelder von der Sächsischen Arbeitsstelle für Schule und Jugendhilfe aus dem Förderprogramm zur Schuljugendarbeit im Rahmen der Ganztagsbetreuung. Dabei haben wir unsere unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebote ständig erweitert, sodass wir für die Schüler eine umfassende Betreuung von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr anbieten können. Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 sind wir Ganztagsschule der offenen Form und nutzen die durch die GTA-Förderung bereitgestellten Gelder zur Umsetzung von zahlreichen interessanten Angeboten.

Im Schuljahr 2005/2006 wurde in Sachsen damit begonnen, das neue sächsische Profilkonzept zu erproben. Wir wurden als eine der Erprobungsschulen ausgewählt. Unser Gymnasium bietet das sprachliche, das naturwissenschaftliche und das gesellschaftswissenschaftliche Profil an. Während alle Schüler als erste Fremdsprache Englisch lernen, kann als zweite Fremdsprache zwischen Russisch und Französisch gewählt werden. Im sprachlichen Profil wird als dritte Fremdsprache Latein angeboten. Die Sprachausbildung wird durch den Einsatz von Fremdsprachenassistenten und ausländischen Lehrkräften unterstützt. Zur Festigung und Anwendung der Sprachkenntnisse pflegen wir zahlreiche Partnerschaften mit Schulen im Ausland. Schüler der 7. Klasse fahren jährlich zu einem Sprachschulaufenthalt nach England. Für Schüler, die Französisch lernen, bieten wir einen Austausch mit dem Lycee in Grenay, der Partnerstadt von Glauchau an. Außerdem besteht über den Verein „Friends of Lynchburg“ die Möglichkeit, Praktika in der amerikanischen Partnerstadt von Glauchau zu absolvieren.

Schüler, die die russische Sprache erlernen, besuchen St. Petersburg oder Moskau.

Den Schülern wird ein breites Betätigungsfeld im sportlichen und künstlerischen Bereich geboten. Regelmäßige Konzerte sowie Theateraufführungen zeugen vom Können unserer Chöre, des Orchesters und der Theatergruppe. Zahlreiche öffentliche Auftritte führen wir für die Stadt Glauchau durch und sind dort gern gesehene Gäste. Von den Auftritten der Chöre wurden bereits mehrfach CDs durch unsere Arbeitsgemeinschaft Technik aufgenommen.

An vielen sportlichen Wettkämpfen beteiligen sich unsere Schüler mit beachtlichen Erfolgen. Diese reichen bis zur Teilnahme am Bundesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Das Skilager der Schüler der 8. Klassen sowie der Schwimmunterricht in den Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 11/12 gehören zum festen Bestandteil der sportlichen Ausbildung an unserer Schule.

Unsere Schule besitzt eine eigene Bibliothek, die als Außenstelle der Stadt- und Kreisbibliothek Glauchau durch eine Bibliothekarin geführt wird. Neben umfangreicher Fachliteratur zur Vorbereitung des Unterrichts und der Abiturprüfungen können CDs und DVDs ausgeliehen werden. Außerdem besteht für die Schüler die Möglichkeit an 8 Computern eigenverantwortlich zu arbeiten und im Internet zu recherchieren.

Hohen Stellenwert genießt an unserem Gymnasium die Berufs- und Studienorientierung. Im Turnus von zwei Jahren führen wir unsere eigene Studienorientierungsmesse durch, an der Vertreter zahlreicher Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien sowie weitere Ausbildungseinrichtungen teilnehmen.

Über vielfältige Veranstaltungen, kreative Projekte und unsere Erfolge im schulischen und außerschulischen Bereich informieren wir sowohl Schüler als auch die Öffentlichkeit. Hierbei ist in erster Linie unsere Homepage zu nennen, die 2013 neu gestaltet wird. Eine Wandzeitung im Schulhaus mit Schulnews und Presseberichten entwickelt sich zur Informationsquelle für Schüler und Lehrer. Regelmäßige Beiträge erscheinen für Glauchauer Bürger im Stadtkurier oder in regionalen Zeitungen. Das Schulradio „Metallixx“ erarbeitet ebenso Sendebeiträge zu aktuellen Themen aus dem Schulleben. In unserem Jahresbericht, der mit ca. 250 Auflagen und seit 2015 im neuen Outfit erscheint, werden die Höhepunkte des Schuljahres zusammengefasst.

2009 feierten wir gemeinsam mit dem Berufsschulzentrum Glauchau 150 Jahre gymnasiale Bildung in Glauchau. Anlässlich dieses Jubiläums komponierten und texteten Schüler unsere eigene Schulhymne. In einem „Goldenen Buch“ werden seitdem die Highlights des Schullebens festgehalten. Außerdem erfolgte die Gründung des „Clubs der Agricolaner“, einem Netzwerk aus ehemaligen Schülern, die Ansprechpartner für unsere jetzigen Schüler sind.

In unserem Schulmuseum können Sie sich über die Geschichte unserer Schule sowie über besondere Ereignisse in Glauchau und Umgebung informieren. Ein Besuch lohnt sich mit Sicherheit.

LEITGEDANKEN

● Wir entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Schulträger, den Eltern, den Firmen und Vereinen der Umgebung unser Gymnasium zu einem geistig-kulturellen Zentrum der Region.

● Ein erfolgreiches Abitur, sportliche und künstlerische Aktivitäten sowie soziales Engagement besitzen an unserer Schule den höchsten Stellenwert.

● Wir befähigen unsere Schüler, selbstständig und fachübergreifend zu lernen, Bekanntes und Neues anzuwenden und sich in sprachlicher Form angemessen auszudrücken.

● Unsere Arbeit fordert und fördert Teamfähigkeit, Disziplin und Selbstvertrauen.

● Unsere Eltern wissen um die Befindlichkeiten und Probleme ihrer Kinder und sind aktive und interessierte Partner der Schule.

● In einer Atmosphäre der Ehrlichkeit, des gegenseitigen Vertrauens und der Toleranz lösen wir auftretende Probleme und Konflikte.

● Transparenz gegenüber Eltern und Schülern, wirksame Öffentlich- keitsarbeit, effektive Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit sind wichtige Kriterien unseres Handelns.

● Um auf die sich wandelnde Gesellschaft reagieren zu können, wollen wir flexibel, kreativ und aufgeschlossen gegenüber Neuem sein.

 

Kompetenz

Rückhalt

Engagement

Georgius - Agricola Gymnasium

Teamgeist

Identifikation

Vielseitigkeit

 

Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau

Pestalozzistraße 85

08371 Glauchau

Telefon: 03763 / 2091

Fax: 03763 / 501412

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: www.gymnasium-glauchau.de

Schulleiterin: Frau Christine Kästner

Stellv. Schuleiter: Frau Kerstin Pyritz

Oberstufenberater: Herr Rüdiger Adler

Fachleiter sprachl. Bereich: Frau Annett Kirsten

Fachleiter gesellschaftswissen-

schaftlicher Bereich: Frau Andrea Rögner

Fachleiter naturwissenschaftlicher

Bereich: Herr Steffen Riedel

Beratungslehrerin: Frau Antje Reißmann

Frau Ulrike Junghanns

Außerschulischer Bereich: Frau Grit Wiegner

GTA-Verantwortliche: Frau Karin Woss

P r o g r a m m

1. Lehren und Lernen

Lehren und Lernen bleibt die Hauptaufgabe jeder Schule. Dabei geht es nicht nur um den Unterricht, sondern um eine gezielte Betreuung der Schüler vom Übergang an das Gymnasium bis zum Erreichen des Abiturs.

Um den künftigen Gymnasiasten den Übergang zu erleichtern, stehen wir in engem Kontakt mit den Grundschulen der Region. Bereits ab der 4. Klasse werden die Kinder auf den Übergang an das Gymnasium vorbereitet. Mit speziellen Elternabenden informieren wir über unsere Schule. Zum Tag der offenen Tür können die Jungen und Mädchen einen ersten Eindruck gewinnen. Die zukünftigen Klassenleiter der Klasse 5 besuchen ihre neuen Schüler an deren Grundschulen. Am Ende der vierten Klasse findet die traditionelle Begrüßungsfeier für unsere neuen Mitschüler statt.

Für Schüler, die zu einem späteren Zeitpunkt an unsere Schule kommen, existieren bei Bedarf individuelle Betreuungsprogramme.

Die Förderung leistungsschwacher und leistungsstarker Schüler ist an unserer Schule ebenfalls Tradition. Sowohl in Sekundarstufe I als auch in Sekundarstufe II führen wir entsprechende Fördermaßnahmen durch, wobei die Fächer Mathematik und Englisch Schwerpunkte für die Sekundarstufe I sind und in den Jahrgangsstufen 11 und 12 besonderes Augenmerk auf Mathematik liegt. Wir verwenden pädagogisch sinnvolle Lernprogramme und lassen unsere Schüler online an Wettbewerben teilnehmen. Die Homepageseite „agricolix“ stellt zusätzlich Angebote auf naturwissenschaftlichem Gebiet bereit. In Mathematik und Physik nutzen besonders begabte Schüler dabei den Korrespondenzzirkel, der überregional angeboten wird.

Im November 2006 gründeten wir an unserem Gymnasium die Schülerfirma „SHS statt SOS“. Leistungsstarke Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 erteilen Schülern der Klassenstufen 5 bis 10 in den benötigten Fächern Nachhilfe. Diese Form der Förderung hat sich sehr gut bewährt und wird ständig weiterentwickelt und ausgebaut. So gehört inzwischen auch die Vorbereitung der Schüler der Jgst. 10 auf die BLF zum Angebot.

In den Schuljahren der Sekundarstufe I erwerben die Schüler breit gefächerte Kenntnisse und Fähigkeiten. Interessen und Neigungen werden geweckt und gefördert. Besonders wichtig ist uns die Entwicklung der Methodenkompetenz. Daran wird bereits in der Jahrgangsstufe 5 im Projekt „Lernen lernen“ intensiv gearbeitet. Die Schüler werden mit den erforderlichen Arbeitstechniken, der Gestaltung eines Wochenplanes, der sinnvollen Vorbereitung auf Klassenarbeiten u.v.a. vertraut gemacht. Im Schuljahr 2015/2016 wird dieses Programm evaluiert.

Im Rahmen des Ganztagskonzeptes bieten wir für die Schüler der Klassen 5 eine Hausaufgabenbetreuung an.

An unserem Gymnasium werden das sprachliche, das naturwissenschaftliche und das gesellschaftswissenschaftliche Profil angeboten. Im sprachlichen Profil erlernen die Schüler ab Klassenstufe 8 als dritte Fremdsprache Latein. Im naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Profil werden vielfältige moderne Methoden, Teamteaching und zahlreiche praxisorientierte Projekte erfolgreich eingesetzt.

Zu erwähnen ist außerdem unser Projekt „Bilingualer Unterricht“, das in jeder Klassenstufe erfolgreich umgesetzt wird (siehe Anlage 1). Die Fächer Biologie, Geografie, Musik und Gemeinschaftskunde arbeiten mit der Fachschaft Englisch in diesem Projekt zusammen und gestalten in den Klassenstufen 5 bis 10 je ein bilinguales Unterrichtsmodul. Durch die Erprobung des bilingualen Unterrichtes konnten wir seit dem Schuljahr 2004/2005 wertvolle Erfahrungen sammeln, die uns bei der Aufnahme der Schüler der Europäischen Grundschule, die bereits ab der ersten Klasse bilingual unterrichtet werden, sehr von Nutzen waren.

Zur Festigung und Anwendung der Sprachkenntnisse (Anlagen 2 und 3) pflegen wir zahlreiche Partnerschaften mit Schulen im Ausland. Die Schüler der 7. Klassen fahren jährlich zu einem Sprachschulaufenthalt nach England. Für Schüler, die Französisch lernen, bieten wir einen Schüleraustausch mit dem Lycee in Grenay, der Partnerstadt von Glauchau an. Außerdem besteht über den Verein Friends of Lynchburg die Möglichkeit, an Praktika in der amerikanische Partnerstadt von Glauchau teilzunehmen. Seit dem Schuljahr 2014/2015 können auch die Russischschüler ihre Sprachkenntnisse in Moskau oder St. Petersburg erproben.

Um den Schülern eine bestmögliche Sprachausbildung zu bieten, holen wir jedes Jahr Fremdsprachenassistenten oder ausländische Lehrkräfte an unser Gymnasium. Im Schuljahr 2006/2007 beteiligte sich eine Kollegin unseres Gymnasiums an der Erarbeitung von Modulen zur interkulturellen Kommunikation am DAETZ-Zentrum in Lichtenstein. Nach einer sehr erfolgreichen Erprobung ist das Modul „Indien“ fester Bestandteil unseres fächerverbindenden Unterrichts in der Jahrgangsstufe 11 geworden.

Mit Beginn des Schuljahres 2007/2008 wurden wir vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus auf Grund unserer vielfältigen Angebote im sprachlichen Bereich zur Erprobungsschule des Exzellenzlabels „CertiLingua“ berufen und konnten erstmalig mit dem Abitur 2008 an ausgewählte Abiturienten dieses Europäische Zertifikat vergeben.

Außerdem haben die Schüler die Möglichkeit, folgende Sprachzertifikate durch den Besuch von zusätzlichen Kursen und das Ablegen von entsprechenden Prüfungen zu erwerben:

First Cambridge Certificate in Englisch, DELF für Französisch und Lomonossow in Russisch (Anlage 4).

In zahlreichen sportlichen, naturwissenschaftlichen, künstlerischen, gesellschafts-wissenschaftlichen und sprachlichen Wettbewerben und Olympiaden können unsere Schüler ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und unsere Schule nach außen repräsentieren.

Um das Abitur erfolgreich zu bestehen, die Studierfähigkeit zu erwerben und auf ein lebenslanges Lernen vorbereitet zu sein, muss jeder Schüler zu selbstständigem Lernen befähigt werden. Dies geschieht nicht nur im Unterricht. In Projekten, die fächerübergreifend angelegt sind, können die Schüler Kenntnisse und Fertigkeiten auf unkonventionelle und praxisorientierte Weise erwerben. Beispiele dafür sind das Geschichtsprojekt in der Burgruine Döben, die Theaterworkshops und die regelmäßigen Theaterbesuche im Fachbereich Deutsch sowie die Zusammenarbeit mit dem ADAC.

Medienkompetenz gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten, die ein Mensch in der Gegenwart und auch zukünftig benötigt. Um sie zu schulen, gibt es ab der Klasse 5 einen durchgängigen Informatikunterricht. Die vorhandene Medientechnik steht den Schülern zur Nutzung zur Verfügung. Sie machen von diesem Angebot regen Gebrauch.

Außerunterrichtliche Angebote sollen die im Unterricht vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen. Mehr als 40 Arbeitsgemeinschaften in den unterschiedlichsten Bereichen stehen den Schülern zur Auswahl zur Verfügung (Anlage 5).

Der Besuch der gymnasialen Oberstufe verfolgt das erklärte Ziel, die Studierfähigkeit zu erreichen und möglichst ein Studium aufzunehmen. Nach dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe wird sowohl im Unterricht als auch mittels Projekten und Besonderen Lernleistungen (Anlage 6) an dieser Aufgabe gearbeitet. Wir bieten an unserem Gymnasium folgende Wahlgrundkurse an: Geschichte/ Englisch, Religion/ Geschichte, Wirtschaftsenglisch.

Am Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau wird der Weg zum Abitur in Einheit mit der Berufs- und Studienorientierung beschritten. Die Frage „Was kommt nach dem Abitur?“ steht in engem Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die Sekundarstufe II – der Information und Beratung zur Wahl der Grund- und Leistungskurse. Zu Beginn der Jahrgangsstufe 10 finden dazu Informationsveranstaltungen mit unserem Oberstufenberater und dem Berufs- und Studienberater der Arbeitsagentur statt. Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass Eltern und Schüler unsere Studienmesse, die im zweijährigen Turnus durchgeführt wird, mit sehr großem Interesse besuchen, um mit Vertretern der Arbeitsagentur und weiterführender Einrichtungen wie der TU Chemnitz und Dresden, der Universität Leipzig, den Fachhochschulen Mittweida, Zwickau und Gera, der Bergakademie Freiberg und der Staatlichen Studienakademie Glauchau Kontakt aufzunehmen und sich beraten zu lassen. Um das Betriebspraktikum effektiver zu gestalten, wurde ein Katalog erstellt, in dem ca. 100 Praktikumsplätze von der regionalen Wirtschaft angeboten werden. Außerdem werden die Schüler beginnend ab Klasse 8 mit Sozialkompetenztraining und Bewerbungstraining vorbereitet.

Wer seine Schüler ständig auf dem neuesten Stand halten will, muss sich selbst weiterbilden! Deshalb nimmt die Lehrerfortbildung an unserem Gymnasium einen wichtigen Platz ein. Persönliche Fortbildungspläne zeigen, wie das breite Angebot an Veranstaltungen der SBA, des SBI sowie weiterer Bildungsträger genutzt wird. Im Rahmen der schulinternen Fortbildung stehen in jedem Schuljahr zwei Pädagogische Tage für interessante Themen zur Verfügung. Mehrere Kollegen engagieren sich in der Lehrerfortbildung. Auch an der Erarbeitung und Erprobung der neuen Lehrpläne waren Kollegen unseres Gymnasiums beteiligt. Außerdem arbeiten Kollegen unserer Schule als Fachberater, Lehrbeauftragte am Staatlichen Seminar in Leipzig und Chemnitz und als Aufgabenersteller für die Abiturprüfungen und die besonderen Leistungsfeststellungen.

Sowohl Lehren als auch Lernen sind dynamische Prozesse, die ständigen Veränderungen und Weiterentwicklungen unterliegen. Diesen Herausforderungen stellen wir uns.

2. Lebensraum Schule

Bei der Gestaltung des „Lebensraumes Schule“ sollen alle mit einbezogen werden – Lehrer, Schüler und Eltern. Es ist uns wichtig, dass alle Schüler lernen, selbst Verantwortung dafür zu übernehmen.

So wurden interessierte Schüler, die Schülersprecher und Eltern zur Ausarbeitung unseres Schulprogramms hinzugezogen. Das Projekt „Saubere Schule“ (Anlage 10), das durch die Schülersprecher geleitet wird, zeigt die Mitverantwortung für Ordnung, Sauberkeit und Disziplin an unserer Schule.

Das Konfliktlotsenprogramm der Stadt Glauchau (KOLO) spielt bei uns ebenfalls eine wichtige Rolle. Inhalt dieses Projektes ist es, dass als Streitschlichter (Mediatoren) ausgebildete Schüler ihren (jüngeren) Mitschülern bei der friedlichen Lösung von Konflikten helfen. Unser Ziel ist es, dass Schüler die Lösung von kleinen Alltagsproblemen selbst in die Hand nehmen.

Natürlich stehen für Probleme, die nicht selbstständig gelöst werden können, die Lehrer zur Verfügung. Einen besonderen Status haben dabei die Beratungslehrerinen, deren Tätigkeit sehr weit gefächert ist (Anlage 11). Neben der Schullaufbahn- und Bildungsberatung und einer Beratung bei Lernschwierigkeiten sowie Verhaltensauffälligkeiten bieten sie auch Hilfe im Bereich Gesundheit, Sucht, Drogen und Sekten an und arbeiten eng mit anderen Beratungsstellen zusammen. Ihr besonderes Anliegen besteht darin, Schüler unseres Gymnasiums beim Lernprozess zu unterstützen und Lernstress sowie übersteigerte Ängste abzubauen. Dazu erarbeiten sie z. B. mit Rat suchenden Schülern entsprechende Lernstrategien oder stellen Konzentrationsübungen vor. Um die soziale Kompetenz der Schüler zu verbessern, bieten sie beispielsweise auch Methoden der Gesprächsführung an und trainieren sie.

Der Gedanke, gesundheitlich benachteiligte Kinder in allgemeinbildenden Schulen zu unterrichten, ist für Betroffene beruhigend.

Auch an unserer Einrichtung wird integrative Beschulung seit vielen Jahren praktiziert. Derzeit betrifft dies 10 Kinder bzw. Jugendliche, die gesundheitlich oder körperlich-motorisch benachteiligt sind. Nach eingehender Diagnostik durch den Hausarzt und einem folgenden Antragsverfahren wurde für diese Kinder im Rahmen der integrativen Beschulung ermöglicht, dass sie Defizite gezielt ausgleichen können, und das mit gutem Erfolg. Die Kinder und Jugendlichen nehmen diese Art des Unterrichts gern wahr, da förderspezifisch an auftretenden Problemen gearbeitet wird, die Schüler Hilfestellung erfahren und persönliche Gespräche das Selbstwertgefühl des Einzelnen stärken und Vertrauen schaffen. Auch Schüler mit Lese- Rechtschreibschwäche sind an unserem Gymnasium gut aufgehoben. Für die Klassen 5 und 6 bietet die Schule, wenn der Schüler diagnostiziert ist, Rechtschreibtraining an. Außerdem sind wir behilflich bei der Feststellung von LRS und leiten an entsprechender Stelle weiter.

Ein wichtiger Bestandteil unseres Schullebens sind die Klassenfahrten, die in den Klassenstufen 6, 8, 10 und 11 einen besonderen Höhepunkt darstellen und Bildungscharakter tragen. Dabei wird seit dem Schuljahr 2005/2006 ein festes Konzept realisiert. Die Schüler der 6. Klassen fahren in das Schullandheim nach Hormersdorf und führen dort den fächerverbindenden Unterricht durch. Die Schüler der 8. Klassen nehmen am Skilager teil und in der 10. Klasse steht die gemeinsame Abschlussfahrt auf dem Programm. Den Höhepunkt bildet die Studienreise, die am Ende der Jahrgangsstufe 11 auf Kursbasis durchgeführt wird (Anlage 7).

Dass sich ehemalige Schüler mit unserem Gymnasium sehr verbunden fühlen, zeigen z. B. ihre Mitarbeit in der AG „Geschichte“ und im Geschichtsverein, unser Chor der Ehemaligen und zahlreiche Besucher zum jährlichen Weihnachtsball. Unser Ziel ist es, Abiturienten vergangener Jahrgänge weiterhin ins Schulleben zu integrieren und ihre Erfahrungen im Rahmen der Bewerbung für ein Studium und alle mit dem Studium in Zusammenhang stehenden Erfahrungen an die jüngeren Schüler weiterzugeben. Dazu wurde im Jahr 2009 anlässlich unserer 150 – Jahr- Feier der Club der Agricolaner, das Alumninetzwerk des Georgius-Agricola-Gymnasiums gegründet, dem bereits 70 ehemalige Agricolaner angehören.

3. Eltern als Partner

Die Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Schüler ist eine der wichtigsten Säulen unseres Schulprogramms.

Deshalb wurde zu Beginn des Schuljahres 2001/2002 von sechs Kollegen unter Leitung unserer damaligen Beratungslehrerin Frau John ein Konflikttraining für Eltern ins Leben gerufen. Da dies bei den Eltern auf sehr positive Resonanz stieß, gab es Überlegungen, wie weiteren Eltern pädagogische und psychologische Kenntnisse zur Bewältigung der alltäglichen Probleme vermittelt werden können. Daraus entwickelten sich die Elternstammtische der einzelnen Klassen, bei denen die Eltern und Lehrer ihre Erfahrungen und Probleme austauschen und gemeinsame Handlungskonzepte erarbeiten.

In jeder Klassenstufe werden thematische Elternabende angeboten, um die Eltern bei der Lösung von Problemen der jeweiligen Altersstufe zu unterstützen.

Klasse 4

Informationen zur Aufnahme an das Gymnasium

Fremdsprachenwahl

Oktober / Januar

Klasse 5

Lernpsychologische Besonderheiten

März

Klasse 6

Die Pubertät

März

Klasse 7

Profilwahl

Januar

Klasse 8/ 9

Gefahren im Internet

Sucht-, Drogen- und Gewaltprobleme

März

Klasse 10

Einwahl in die Sekundarstufe II

September

Klasse 9-12

Studienorientierung

ganzjährig

Um die Zusammenarbeit der Eltern einer Klasse weiter zu intensivieren, wurde in jeder Klasse eine Elternhotline eingerichtet, die zu einem schnellen Austausch zwischen den Eltern untereinander oder auch mit dem Klassenleiter genutzt wird.

Neben den Schülern und Lehrern arbeiten auch zahlreiche Eltern an der Entwicklung unseres Schulprogramms mit.

All diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Eltern unserer Schüler und den Lehrern entwickelt hat. Diese Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist uns auch für die Zukunft sehr wichtig und wird weiter vertieft werden.

4. Außenwirkung der Schule

Unser Gymnasium steht in engen und umfangreichen Wechselbeziehungen zu den Eltern, den Betrieben der Region, dem Schulträger, Vereinen und ähnlichen Institutionen. Ziel ist es, die zahlreichen Einzelbeziehungen zu koordinieren, allen zugänglich zu machen und dadurch die Aktivitäten unseres Gymnasiums der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Als „Tor zur Welt“ sehen wir unsere Homepage, die mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 in neuer Form erscheint. Alle schulischen Konzepte wurden evaluiert und unser Schulmaskottchen „Georgius“ in einem Wettbewerb von den Schülern kreiert.

Durch unsere Homepage kamen Kontakte bis nach Lateinamerika zustande, wo sich Auswandererfamilien, deren Vorfahren das Land zur Zeit der Revolution von 1848/49 verlassen hatten, über die Heimatstadt ihrer Verwandten via Internet informieren. Einer unserer Schüler erforschte die Geschichte dieser Emigranten in unserer Stadt bis zum Zeitpunkt ihrer Auswanderung.

Aber nicht nur die neuen Medien sind in den Mittelpunkt der Tätigkeit gerückt. Auch die Zusammenarbeit mit der „Freien Presse“ und dem Stadtkurier Glauchau wurden intensiviert, was für unsere Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig ist. Seit dem Schuljahr 2011/2012 engagiert sich eine Kollegin für die gesamte PR – Arbeit unserer Schule, die dadurch sehr effektiv und medienwirksam geworden ist. Im Schulradio, das einmal wöchentlich auf Sendung geht, verkünden die Schüler die News der Schule. Am letzten Schultag erscheint als Ergebnis der Arbeit der Jahresbericht des Gymnasiums.

Jährlich präsentieren wir den Glauchauer Bürgern im Rahmen einer Fotoausstellung unsere besten Abiturienten.

Möglichkeiten für Ausstellungen von Schülerarbeiten wurden durch Absprachen mit Stadt, Landkreis, verschiedenen mittelständischen Unternehmen und durch unser Schulmuseum geschaffen. Dieses hauseigene Museum mit seinem Wandbild richteten Schüler unserer AG Geschichte ein und präsentieren es zu besonderen Anlässen.

Für das Agricolajahr 2005 erstellte die AG Geschichte erstmals einen Kalender im A3-Format, der historische Ansichten der Heimatstadt Agricolas von Fotos der Zeit um 1900 mit Bildern der Gegenwart vereinte. Seither ist dieser jährlich herausgegebene Kalender ein Muss für interessierte Glauchauer.

Außerdem erarbeitete die AG eine Mappe mit 10 historischen Stadtansichten Glauchaus und eine ähnliche Sammlung historischer Ansichten der Stadt, die laut Oberbürgermeister in streng limitierter kleiner Auflage erstellt, zur Ehrengabe der Stadt wurde.

Die AG Geschichte ist auch ein fester Ansprechpartner für die Stadt geworden, wie die Durchführung bzw. Planung der Feierlichkeiten zur Agricola-Ehrung 2004/2005 beweisen. Neben der Teilnahme an der Ausgestaltung der Glauchauer Festveranstaltung erarbeitete die AG Flyer mit Fakten zum Leben und Wirken des großen Universalgelehrten in deutscher Sprache und die Sprachbereiche sorgten für eine Übersetzung ins Englische, Französische und Russische. Im Rahmen des Europaprojektes „Agricola europe“ beteiligten wir uns gemeinsam mit dem BSZ Glauchau am Nachbau eines Pochwerks aus Agricolas Zeit und präsentierten es mit einer Performance in Chemnitz, Paris und Spanien. Neueste Errungenschaft ist das kleinste Museum, bei dem zwei Schüler im Rahmen einer Bell das ehemalige Postenhäuschen der Kaserne zu einem Museum umgestaltet haben. Für wechselnde Ausstellung sorgt die AG Geschichte des Gymnasiums.

Unsere Schüler können sich vielfältig in ca. 40 Arbeitsgemeinschaften betätigen (Anlage 5). Durch die Teilnahme an sportlichen, künstlerischen und fachlichen Wettbewerben sind wir häufig in der Öffentlichkeit präsent. Als Beispiele seien hier der Vorlesewettbewerb, der Fremdsprachenwettbewerb, Biologie- und Geografieolympiaden, Wettbewerb zur politischen Bildung, Mathematikolympiaden, Fußball-, Volleyball-, Badminton- und Tischtennisturniere sowie der Wettbewerb „Jugend forscht“ genannt.

Die Stadt Glauchau, unseren Schulträger, unterstützen wir mit Kulturprogrammen zu Stadtfesten, dem Spieletag der Stadtwerke sowie zu verschiedenen Feierlichkeiten und beim Frühjahrsputz.

Schüler haben schon mehrmals ein Theaterstück geschrieben. Während das erste in der Sachsenlandhalle in Glauchau gezeigt wurde, fand die Aufführung des zweiten Stückes „Der kleine, aber feine Unterschied“, das auch ins Englische übersetzt wurde, im Rahmen der Schultheaterwoche im „Theater in der Mühle“ in Zwickau statt. Die Theatergruppe unserer Schule brachte die weiteren Stücke im Stadttheater Glauchau zur Aufführung.

In jedem Schuljahr gestalten wir einen kulturellen Höhepunkt. Im Jahr 2004 haben 120 Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 12 sowie Ehemalige das Musical „Gefährliche Weihnachten – Der Schneehase“ einstudiert. Die vier Aufführungen im Stadttheater wurden zu einem riesengroßen Erfolg.

Im Dezember 2013 gab es im Stadttheater Glauchau eine Neuauflage des Weihnachts-musicals. Alle 5 Veranstaltungen waren ausverkauft.

Das Highlight im Schuljahr 2006/2007 war das Schulfest, das unter dem Motto „Mittelalter“ stand.

Auch am Planspiel Börse der Sparkasse nehmen unsere Schüler jährlich mit großem Erfolg teil. Sie belegten stets vordere Plätze. Seit mehreren Jahren waren sie außerdem im Wettbewerb der Glauchauer Wirtschaftjunioren sehr erfolgreich.

Auf große Erfolge können auch unsere Schachspieler bei den jährlich an unserem Tag der offenen Tür durchgeführten Schulschachmeisterschaften verweisen.

In den Jahren 2006 und 2011 veröffentlichten wir ein Lyrikbändchen mit Gedichten und Zeichnungen unserer Schüler.

5. Projekt Schule – Wirtschaft

Seit dem Schuljahr 2004/05 haben wir uns für das Projekt „Schule – Wirtschaft“ entschieden. Ziel ist es, die Studierwilligkeit unserer Schüler, insbesondere im naturwissenschaftlich - technischen Bereich, zu erhöhen. Das Projekt wurde am 21.04.2005 zu einem Unternehmertag den Vertretern der Glauchauer Betriebe vorgestellt. In den Klassen 5 – 7 finden pro Schuljahr mehrere Betriebsbesichtigungen nach dem Unterricht statt, um Einblick in die Wirtschaft zu gewinnen und die „Lust auf Technik“ zu wecken. Im Rahmen des Profilunterrichts besuchen die Schüler der Klasse 8, 9 und 10 entsprechend der vorgegebenen Lernbereiche ausgewählte Unternehmen der Region. In der Klasse 10 absolvieren unsere Schüler ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Für dieses Projekt erhielten wir im Jahr 2005 den „Sächsischen Schule – Wirtschaft - Oskar“, im Jahr 2006 den Titel „Schule mit Idee“ des SMK Sachsen und 2008 das Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung.

Auf dem Weg der Berufs- und Studienfindung werden unsere Schüler ab der Klassenstufe 9 von Herrn Endt von der Agentur für Arbeit begleitet. Neben zahlreichen Informationsveranstaltungen für Schüler und deren Eltern, berät er individuell und organisiert studienfeldbezogene Beratungstests für Schüler der Klassenstufe 11 und 12.

Dokumentiert werden alle Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung im Berufswahlpass. Mit diesem arbeiten wir bereits seit 2007 und schaffen somit ein zusammenfassendes, individuelles Ergebnis des mehrjährigen Berufsorientierungs-prozesses.

Im Schuljahr 2009/10 wurde der Club der Agricolaner - ein Netzwerk aus Absolventen unseres Gymnasiums - mit dem Ziel gegründet, gewonnene Erfahrungen an kommende Abiturjahrgänge weiterzugeben.

Höhepunkt aller Maßnahmen auf dem Gebiet der Berufs- und Studienorientierung ist die aller zwei Jahre stattfindende Studienorientierungsmesse im Georgius – Agricola – Gymnasium. Vertreter zahlreicher Universitäten Sachsens, Fachhochschulen und Berufsakademien präsentieren sich und beraten vor Ort.

6. Förderverein – Verein der Freunde des Georgius-Agricola-Gymnasiums

Glauchau e. V.

Unser Förderverein wurde am 30. November 1992 gegründet. Ihm gehören 77 Mitglieder an, die sowohl aus der Schule kommen – wie Lehrer und (ehemalige) Schüler oder deren Eltern – als auch aus ihrem Umfeld. Jeder, der unsere Schule fördern möchte, kann diesem gemeinnützigen Verein beitreten. Vorsitzender ist Herr Holger Klier.

Ziele des Vereins, die in einer Satzung festgeschrieben wurden, sind unter anderem die finanzielle Unterstützung der Bildungs- und Erziehungsarbeit unserer Schule oder die Organisation von Veranstaltungen für und über unser Gymnasium.

In den mehr als 20 Jahren seines Bestehens konnte der Förderverein so nicht nur neue Mitglieder und Spenden werben – er stand unserem Gymnasium auf sehr praktische und uneigennützige Art und Weise zur Seite und ist zu einer festen Größe bei der Unterstützung von Veranstaltungen und Projekten im Leben unsrer Schule geworden.

Außerdem fungiert der Verein als Antragsteller für die Gewährung von Fördermitteln im Rahmen der Schuljugendarbeit, der Ganztagsbetreuung und bei Schüleraustauschmaßnahmen.

Unser Schulprogramm spiegelt das Leben an unserem Gymnasium wider – seine Aufgaben, Ziele, Wünsche und Visionen.

Als wir, die Lehrer 2001 an die Erstellung des Schulprogramms gingen, wussten wir noch nicht, wie intensiv, interessant und für uns gewinnbringend die Arbeit sein wird. Im Prozess der Auseinandersetzung mit unseren Stärken und Schwächen sowie in der aktiven Zusammenarbeit mit Schülern und Eltern konnte dieses Schulprogramm erstellt werden.

Dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben, widerspiegelt sich zu unserer großen Freude in den jährlichen Anmeldezahlen für die Jahrgangsstufe 5. Außerdem durften wir fünfmal den Titel „Schule mit Idee“, der jährlich bis zum Jahr 2010 vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus verliehen wurde, entgegen nehmen.

2003 – Projekt Elternarbeit

2005 - AG Geschichte

2006 - Projekt „Schule – Wirtschaft“

2007 - Projekt „Agricola europe“

2007 - Schülerfirma „SHS statt SOS“

Bereits im Jahr 2005 machte sich die 1. Evaluierung unseres im Jahr 2002 beschlossenen Schulprogramms erforderlich. Im Jahr 2007 wurde eine zweite Evaluierung vorgenommen, da sich bereits viele neue Dinge entwickelt hatten. Die 3. Evaluation erfolgte im Schuljahr 2012/2013.

Wir werden an diesem Schulprogramm weiterarbeiten, es aktualisieren, vielleicht erweitern. Es ist nicht nur als Präsentationsmöglichkeit zu nutzen, sondern auch als Gradmesser für unsere Arbeit.

Lehren und Lernen sind dynamische Prozesse und somit wird die Weiterentwicklung unseres Gymnasiums in diesem Schulprogramm dokumentiert.

 

 

Ziele unseres Ganztagsangebotes

  1. Fördern und Fordern

  • Absichern eines möglichst problemlosen Übergangs der Fünftklässler von der Grundschule ans Gymnasium sowie Unterstützung von Schülern der Klassen 6 und 7, die Leistungsdefizite aufweisen

    • Förderunterricht in den Hauptfächern, besonders Mathematik und Englisch

    • Förderung von Schülern mit LRS

    • Hausaufgabenbetreuung

    • Angebote zum Training der Konzentrationsfähigkeit sowie koordinativer Fähigkeiten

    • dabei Einbeziehung der Schüler der Schülerfirma SHS

  • Förderung von Talenten im sprachlichen und im mathematisch-naturwissenschaftl. Bereich

    • Sprachzertifikatskurse in den Fächern Englisch, Französisch und Russisch

    • Angebote zum „spielerischen“ Erlernen weiterer Fremdsprachen

    • Talenteförderung im Fach Mathematik Kl. 5 und 6

    • Angebot an naturwissenschaftlich-technischen AG, z.B. Physik, Biologie, Technik

  • Gezielte Studienorientierung und Vorbereitung

    • des pädagogischen Nachwuchses in der Schülerfirma SHS sowie in der AG „Junge Pädagogen“

    • technisch- oder medienorientierter Schüler in der Technik-AG sowie der AG Schulradio

    • der Interessenten an einem gesellschaftswissenschaftlichen Studiengang in der AG Geschichte

  1. vielfältige musisch-künstlerische Angebote

  • Weiterführung unserer seit vielen Jahren bestehenden musisch-künstlerischen AG’en

  • Nachwuchs- und Jugendchor

  • Percussion und Schulorchester

  • Zumba

  • Theater-AG

  • Aerobic/Tanz

  • Präsentation unserer Schule bei vielfältigen schulischen und außerschulischen Veranstaltungen

    • Weihnachts- und Frühlingskonzert

    • Tag der offenen Tür

    • Schulmusical

    • Spieletag der Stadt Glauchau, Stadtfest, 775-Jahrfeier, Veranstaltungen unserer Partnereinrichtungen, Seniorenfeiern, ...

  1. Denkmalschützerische Arbeit in der Region

  • Weitere Ausgestaltung des Museums in der Schule

  • Neue Ausstellung im kleinsten Museum Deutschlands

  • Fortführung der denkmalpflegerischen Arbeiten auf Burg Döben im Rahmen des Pegasus-Projektes

  • Forschungsarbeiten für die Stadt Glauchau

 

Besondere Lernleistungen am Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau

Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 haben die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Ausbildung, eine sogenannte BELL – Besondere Lernleistung – anzufertigen. Hierbei handelt es sich um eine erste wissenschaftlich Arbeit, die zu 20 % in die Prüfungsnote eingeht und die 2. mündliche Prüfung ersetzt.

Die Schüler wählen sich selbst ein für sie interessantes Thema aus und suchen sich einen Lehrer, der sie bei der Erstellung betreut. Es kann auch ein zweiter außerschulischer Betreuer einbezogen werden. Die Bewertung erfolgt im Rahmen der Abiturprüfung.

Es erfolgen eine Erstkorrektur durch den betreuenden Lehrer, eine Zweitkorrektur und eventuell eine Drittkorrektur. Der außerschulische Betreuer erstellt ein Gutachten, das bei der Bewertung berücksichtigt wird.

Die Möglichkeit der Anfertigung einer Bell wird jedes Jahr von einer kleinen Anzahl der Schüler genutzt. Dabei werden sehr unterschiedliche, aber sehr interessante Themen gewählt. 

Schüler, die sich dieser Herausforderung stellen, sind bestens auf die zahlreichen Belegarbeiten, die im Studium auf sie zukommen vorbereitet. Informationen erhalten Sie über den Oberstufenberater der Schule.

  

T h e m e n der bisher erbrachten „ Besonderen Lernleistungen“

F a c h

J a h r

T h e m a

Gemeinschafts-

kunde

1999/2000

Die historische Entwicklung des Rechts und die gegenseitige Bedingtheit der gesellschaftlichen und rechtsgeschichtlichen Epochalen Differenziertheit

Biologie

1999/2000

Konzeption und Bau einer Zuchtanlage für Nacktmulle (Heterocephalus glaber) im Tierpark Chemnitz

Informatik

1999/2000

Erstellen und Vergleich von Datenbanken an selbst gewählten Beispielen

Informatik

1999/2000

Datenkompression

 

 

 

Deutsch

2000/2001

Effi Briest (1983 – 2016)

  • ein Theaterstück -

Englisch

2000/2001

Can the Chinese Characters be abolished?

Biologie

2000/2001

Neugestaltung des Glauchauer Bahnhofshanges unter Berücksichtigung der Verkehrssicherungspflicht und der ökologischen Gegebenheiten

 

 

 

Physik

2001/2002

Werkstoffuntersuchungen für moderne Blechwerkstoffe des Automobilbaus (Westsächsische Hochschule Zwickau 

 

 

 

Biologie

2001/02/03

Gefährdetenhilfe Scheideweg e.V. – Der Ausweg!?

- Ein Projekt mit Vorschlägen für die zukünftige Prävention und Therapie in unserer Region (Glauchau- Sachsen)

 

 

 

Biologie

2002/2003

Knie- und Schultergelenke und Muskel-Sehnenapparat als häufigste Verletzungsursache im Eishockeysport im Zusammenhang mit dem anatomischen Aufbau dieser Strukturen

Biologie

2002/2003

Das Moor

  • Unterrichtmaterialien für den Leistungskurs

Bio 11 (Ökologie)

Deutsch

2002/2003

Der kleine, aber feine Unterschied

  • ein Theaterstück -

 

 

 

Informatik

2003/2004

Erstellen der Internetpräsenz des Georgius-Agricola-Gymnasiums

 

 

 

Deutsch

2004/2005

Sprach-Design-Leseverhalten am Beispiel der Freien Presse

Religion

2004/2005

Religionspsychologische Entwicklung eines Kindes im Grundschulalter 

 

 

 

Biologie

2005/2006

Skoliose

Biologie

2005/2006

Möglichkeiten des Muskelaufbaus bei Frauen

Biologie

2005/2006

Das Leben und Wirken des Meeraner Kinderarztes

Dr. Bernd Päßler – Ein Porträt 

 

 

 

Geschichte

2006/2007

Analyse der Schülerzeitung „Die Brücke“ des GAG in der Zeit des Nationalsozialismus

Deutsch

2006/2007

Didaktisch-methodische Umsetzung einer kreativen Unterrichtssequenz am Beispiel Bertolt Brechts: B a a l

Biologie

2006/2007

AD/HA-Symptome und Möglichkeiten

Religion

2006/2007

„Die Kirchen zu Glauchau" 

Kunst

2006/2007

„Automobildesign“ 

Geschichte

2006/2007

Der 1. Weltkrieg in Glauchau und Umgebung

 

 

 

Allgemein

2007/2008

Zuarbeit zur Planung des Umbaus des Schulhauses

Geografie

2007/2008

Malawi-Projekt Afrika 

Ethik

2007/2008

Internationale Ausbreitung der englischen Sprache 

Deutsch

2007/2008

Unterstützung eines Schlaganfallpatienten beim Neuerlernen des Lesens und Schreibens

Geschichte

2007/2008

Verlassen, Vertrieben, ein Neuanfang – der harte Überlebenskampf ehemaliger Flüchtlinge

 

 

 

Deutsch

2008/2009

„Verfassen eines postmodernen Theaterstückes auf Basis des In-Yer-Face Theatre“

Physik

2008/2009

Auswertung chaotischer Schwingungen am Doppelpendel mit Hilfe des Computers

Ethik

2008/2009

Gesellschaftliche Probleme von Jugendlichen – Dargestellt an einer selbst verfassten Erzählung

 

 

 

Biologie

2009/2010

Vergleich zweier Spermfreezingmethoden durch Revitalisierung aufgetauter Spermien mittels In-Vitro-Fertilisation (IVF)

Biologie

2009/2010

Demenz und trotzdem glücklich?

- Analyse des Alltages eines Demenzerkrankten –

Informatik

2009/2010

Programmierung eines Content-Management-Systems

 

 

 

Geschichte

2010/2011

Die Geschichte der General-Hammer-Kaserne vom Bau 1913 bis zum Abriss und die Planung und Konzeption der Überreste zu einem Museum

 

 

 

Biologie

2011/2012

Darstellung möglicher Auswirkungen äußerer Faktoren auf die psychosoziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei Trennung und Scheidung in der Familie

Informatik

2011/2012

Programmieren einer Software zur Datenverwaltung für die Schülerfirma „SHS statt SOS“

Geschichte

2011/2012

Ermordung und Deportation religiös und politisch Verfolgter im Nationalsozialismus in Meerane und Umgebung

 

 

 

Ethik

2012/2013

„Im freien Fall“ – Ein Drogenreport, dargestellt am Beispiel Westsachsen/Ostthüringen – Hochburg von Crystal Meth

 

 

 

Informatik

2013/2014

Energieeffizientes Computersystem

 

 

 

Ethik

2014/2015

Demenz-Randproblem einer globalisierten Wel 

Ethik

2014/2015

Ethnische Aspekte der Organspende

Französisch

2014/2015

Französisch im Wandel der Zeit

 

Präventionsplan 2015/2016 des Georgius- Agricola- Gymnasiums Glauchau

Eine wesentliche Aufgabe der Schule im Rahmen ihres allgemeinen Erziehungs- und Bildungsauftrages ist die Prävention. Bei der Bewältigung von Krisen und Konflikten steht für uns die Förderung präventiver Einstellungen und Handlungskompetenzen im Mittelpunkt. Heranwachsende wollen und müssen ernst genommen werden, sollen im Bedarfsfall Hilfe bekommen bzw. zu weiterführenden kompetenten Beratungseinrichtungen (z.B. Schulpsychologe) verwiesen werden.

Unser Gymnasium möchte eine gezielte und umfangreiche Prävention zur Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler leisten. Deshalb verfolgen wir folgende Ziele:

1. um ein stabiles Lebenskonzept bei den Schülern zu erreichen, die Entwicklung von Selbstbewusstsein und Handlungsstrategien

2. an einem langen Schultag fördern wir die gesunde Ernährung, körperliche Betätigung und bieten Freiräume zur Entspannung

3. Entwicklung der Fähigkeit zur Wahrnehmung und Regulierung eigener Gefühle und Vermittlung dieser an andere Personen

4. während der gesamten Schulzeit Ausbau der Kommunikations- und Teamfähigkeit bei jedem Schüler

5. das Erlernen von Strategien zur Stress- und Problembewältigung

6. Vorbereitung unserer Schüler auf das Leben und die damit verbundenen gesellschaftlichen Verantwortung

Die präventive Arbeit wird jährlich aktualisiert.

Sie ist Gegenstand des fachübergreifenden ganzheitlichen Erziehungs- und Bildungszieles unseres Gymnasiums.

Schwerpunkte sind:

1. Gesundheitsförderung / gesunde Schulspeisung

2. Drogen- und Suchtprävention

3. Gewaltprävention

4. Mobbingstrategien

5. integrative Beschulung (10 Kinder)

 

Konzeption für die Durchführung des Sportfestes in Verbindung mit Exkursionen

  1. Tag: 01. 06.2016

Klasse

Inhalt

Bemerkungen

Verant-

wortlich

5

Schülerlabor TU Chemnitz

 

Gottkowski

6

Ritterspiele

Burg Rochlitz

Rögner

7

Highlandgames

Freizeitparadies

Pohle

8

Sportfest

 

Patzelt

9

Sportfest

 

Patzelt

10

Sportfest

 

Patzelt

11

Weimar

LK und GK D

Kirsten

12

Kampfrichter

Absprache durch Frau Gläser

Gläser

  1. Tag: 02.06.2016

Klasse

Inhalt

Bemerkungen

Verant-

wortlich

5

Sportfest

 

Patzelt

6

Sportfest

 

Patzelt

7

Sportfest

 

Patzelt

8

Industriemuseum

Chemnitz

Rögner

9

Terra mineralia

Freiberg

Riedel S.

10

Zeitgeschichtliches Forum

Leipzig

Rögner

11

1.-6-Std. Tutorenunterricht

 

Kirsten

Vogel

Braune

Dietz

Dr. Frenzel

Helbig

12

Kampfrichter

Absprache durch Frau Gläser

Gläser